Die Pfarre Gänserndorf besucht Missionsprojekte in Ecuador

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Die Austriacos bei Madre Isabel

Pater Helmut trifft Pater Helmut

Zum fünfzehnten Mal reiste Pater Helmut nach Ecuador, in ein Land, das für ihn schon zu einer zweiten Heimat geworden ist. Bereits seit 2003 ist er mit dem dortigen Pater Helmut Nagorziansky eng befreundet. Begleitet wurde er von einer kleinen fünfköpfigen Reisegruppe aus der Pfarre Gänserndorf. Mit 14 Stopps in zwei Wochen wurde den Reisenden mit Sicherheit so schnell nicht langweilig.

Auf ihrer Reise besuchten sie mehrere Entwicklungsprojekte der Salesianer. Die Reise hatte zwei Schwerpunkte: im Süden bei Guayaquil die österreichischen Priester zu besuchen und im Norden, im Andenland, ebenfalls Projekte zu kennenzulernen. Im Süden besuchten sie eine Schule, wo fast 800 Kinder und Jugendliche bis zum Bachillerato betreut werden. Dort nahm die Gruppe an einem großen Fest teil: die Kinder sagen und tanzten.

In der Hauptstadt Quito traf sich die Gruppe mit den Salesianern und war beeindruckt von deren Projekten.

Seit 50 Jahren tut Madre Isabel ihren Dienst im Haus „Esperanza“ (Hoffnung) und freut sich sehr über den Besuch der Österreicher aus der Pfarre Gänserndorf.

„Man braucht zwei Köpfe und zwei Herzen, um all das zu fassen.

– Madre Isabel

Sie ist dabei für ungefähr 85 Kinder und Jugendliche verantwortlich, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren Eltern leben können. Im Haus „Esperanza“ leben die Jugendlichen, ähnlich wie in Kinderdörfern, mit den Erzieherinnen in Familiengruppen zusammen. Beim Besuch brachten die Gäste aus Österreich Kuscheltiere, Mannerschnitten und Mozartkugeln für die Kinder mit.

Gleich gegenüber ragt die Wallfahrtskirche „Santa Maria blanca Estrella del mar“ auf einer Steilküste über den Pazifik hinaus. Pater Helmut Nagorziansky, seit fast 40 Jahren Missionar in Ecuador, kümmert sich als Rektor der Kirche auch seelsorglich um die Kinder in der „Esperanza“.

Pater Helmut im Doppelpack

Mindestens einmal im Monat besucht Pater Helmut auch die große Schule „Monseñor Francisco Dólera“ in der drei Autostunden entfernten Provinzstadt Daule. Im November 2003 wurde durch Pater Helmut der Grundstein für die Schule gelegt. In den folgenden Jahren konnte durch Unterstützung aus Österreich, besonders durch Studierende und Professoren der HTL Mödling, die Schule weitergebaut werden.

Beim Besuch im Juli 2018 wurden die Gäste aus dem fernen Österreich herzlich empfangen. Nach einem kurzen Rundgang der „austriacos“ durch einige Klassen kamen alle Schülerinnen und Schüler am neuen, überdachten Sportplatz zusammen. Nach einigen musikalischen Darbietungen und klassischen ecuadorianischen Tänzen war noch die Gelegenheit zur persönlichen Begegnung und zum Gespräch mit den Schwestern und den Lehrerinnen und Lehrern der Schule.

Unterstützen Sie unser Projekt in Ecuador!

Im Zuge des Weltmissions-Sonntags am 21. Oktober 2018 sammelt die ganze Kirche wie jedes Jahr weltweit für die ärmsten Länder der Welt. Die Weltkirche braucht unsere Unterstützung, hier finden Sie Details zu unserem Missio-Projekt für Straßenkinder in Ecuador.

Hilfe für Straßenkinder

4.181€ von 5.000€ gespendet

Große Probleme mit Jugendkriminalität belasten Ecuador. Viele junge Menschen lassen sich leicht zu Straftaten verleiten und leben in Banden. Die Ordensgemeinschaft der Salesianer hat in Ambato ein Zentrum für 30 Straßen- kinder errichtet, die von der Jugendpolizei und vom Jugendamt weitergeleitet werden.

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Spendensumme: 14,00€

2018-10-16T15:28:26+00:00