739 Hilfsprojekte weltweit: Missio Österreich verzeichnet positive Bilanz

Missio Österreich konnte im vergangenen Jahr mit einer Summe von 11,7 Millionen Euro insgesamt 739 Hilfsprojekte weltweit unterstützen.

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In ihrem aktuellen Jahresbericht verzeichnen die Päpstlichen Missionswerke in Österreich eine Spendensumme von 21,2 Millionen Euro wovon 11,7 Millionen in Hilfsprojekten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien umgesetzt wurden. „Ich danke allen Spenderinnen und Spender, die so großzügige die Weltkirche unterstützen, damit diese vor Ort den Ärmsten der Armen nachhaltig helfen kann. Dank dieser Spendensumme können wir viel mehr helfen als noch vor eingen Jahren“, zeigt sich Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner dankbar. 

739 Hilfsprojekte – und damit knapp 100 mehr als im Vorjahr– konnten 2025 dank der hohen Spendenbereitschaft von österreichischen und internationalen Spenderinnen und Spendern gemeinsam mit den kirchlichen Projektpartnern im Globalen Süden unterstützt werden. 36 Prozent der Unterstützung kamen Bildungsprojekten zugute, gefolgt von der Unterstützung sozialer Einrichtungen und Diensten und medizinischer Versorgung.  

Schwerpunkte in Mosambik, Südsudan und Madagaskar 

Während der Dürre in Mosambik reagierte Missio Österreich nach den Hilfsansuchen der kirchlichen Projektpartner rasch und konnte die Nothilfe erfolgreich hochfahren. Die Missio-Projektpartner von der lokalen Organisation ESMLABAMA verteilte Saatgut- und Nahrungsmittelpakete an knapp 7.000 Begünstigte. Mehr als de Hälfte von ihnen waren Frauen. 

Zum vergangenen Weltmissions-Sonntag im Oktober wählte Missio Österreich den Südsudan als Schwerpuntkland. Der jüngste Staat der Welt leidet nach Jahren des Bürgerkrieges und wiederkehrenden Naturkatastrophen an Ernteausfällen und knapper Nahrungsversorgung. Über zwei Millionen Kinder im Land sind unterernährt. In der Hauptstadt Juba bekommen über 900 akut unterernährte Babys und Kleinkinder dank der Unterstützung von Missio Österreich dreimal in der Woche eine kostenlose nahrhafte Mahlzeit. 

Im Hochland von Madagaskar weit weg von jeglicher Zivilisation bauen tausende Menschen – Kinder, Frauen und Männer, unter sklavenähnlichen Bedingungen das weltweit gefragte Mineral Mica ab. In den abgelegenen Mica-Minen gibt es keine Brunnen, keine Schulen und keine medizinische Versorgung. „Es ist ein täglicher Kampf ums Überleben, ein Teufelskreis des Schreckens,“ sagt Missio-Projektpartner Père Christian. Der Priester setzt sich für die Mica-Schürfer ein und dank der großzügigen Unterstützung konnten mittlerweile eine kleine Schule gebaut, zwei Lehrpersonen angestellt und die Familien in Landwirtschaft geschult werden. 

739 Hilfsprojekte weltweit 

Rund 11,7 Millionen Euro floßen in weltweit 739 Hilfsprojekte. Die meiste Förderung ging in afrikanische Länder, wo insgesamt 435 Projekte unterstützt wurden, gefolgt von 171 Projekten in Asien, 69 Projekten in Amerika, 51 Projekten in Europa und 13 Projekten in Ozeanien. 

Der Jahresbericht zum Download 

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