Laufschuhe schnüren, mitlaufen und helfen: Missio Österreich lädt am 27. September 2026 zum Charity-Lauf „RunForHope“ in den Wiener Prater ein. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr war das Interesse der Teilnehmer so groß, dass sich die Päpstlichen Missionswerke in Österreich für eine Neuauflage entschieden haben. Die diesjährigen Teilnahmebeiträge kommen Kindern in der Demokratischen Republik Kongo zugute, die in Kobalt-Minen schuften müssen.
Laufen und dabei Gutes tun: Missio Österreich ruft zum Mitmachen auf und motiviert Menschen aller Altersgruppen, ein Zeichen der Solidarität zu setzen. „Mich begeistert beim Lauf die einzigartige Stimmung. Man spürt, dass hier Menschen für eine gute Sache laufen. Das verbindet und macht den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis“, sagt Monika Schwarzer-Beig, Head of Austria-On-Mission und Hauptorganisatorin des RunForHope.
Mit ihrem Teilnahmebeitrag unterstützen Hobbyläufer ebenso wie ambitionierte Sportler Kinder in der Demokratischen Republik Kongo, die im Süden des Landes Opfer von Kinderarbeit in groß angelegten Kobalt-Minen sind. Missio-Projektpartnerin Schwester Bernadette Muinidi schenkt diesen Kindern durch Bildung und Betreuung neue Hoffnung und Zukunftsaussichten.
Beim RunForHope zählt jeder Schritt: „Heuer kann jeder seinen Lauf sogar von Familie und Freunden sponsern lassen und so noch mehr Hoffnung für die Minenkinder in Kolwezi schenken“, sagt Monika Schwarzer-Beig.
Auch Olympia-Seelsorger und RunForHope-Testimonial Kaplan Johannes Lackner ermutigt zur Teilnahme: „Schritt für Schritt kann jeder von uns etwas Gutes tun und dazu beitragen, dass die christliche Botschaft der Hoffnung durchs Laufen verkündet wird.“
Messe als Kick-off
Der RunForHope beginnt am 27. September mit einer Sonntagsmesse um 7:45 Uhr. Im Anschluss startet um 9:00 Uhr der Kinderlauf. Um 9:15 Uhr folgen die Schülerläufe, ehe um Punkt 10:00 Uhr der Startschuss für den Fünf- und Zehn-Kilometer-Hauptlauf fällt. Den Abschluss bildet eine feierliche Siegerehrung mit Interviews der Gewinnerinnen und Gewinner.
Hoffnung für Minenkinder
Im Süden der Demokratischen Republik Kongo retten die Schwestern vom Orden des Guten Hirten in der Stadt Kolwezi Kinder aus den Kobalt-Minen. Durch Bildungsangebote und Betreuung ermöglichen die Ordensfrauen den betroffenen Mädchen und Buben einen Ausweg aus der Armut und neue Zukunftschancen.
In der rund 600.000 Einwohner zählenden Stadt befindet sich einer der weltweit bedeutendsten Standorte für den Abbau von Kobalt. Der Rohstoff wird vor allem für wiederaufladbare Lithium-Ionen-Akkus benötigt, die in Smartphones, Laptops und Elektroautos zum Einsatz kommen. Rund drei Viertel des weltweit geförderten Kobalts stammen aus der Demokratischen Republik Kongo.
Weniger bekannt ist, dass vielerorts auch Kinder unter ausbeuterischen und teilweise sklavenähnlichen Bedingungen an der Gewinnung des begehrten Rohstoffs beteiligt sind. Internationale Hilfsorganisationen gehen davon aus, dass rund 40.000 Kinder von Kinderarbeit im kongolesischen Kobaltsektor betroffen sind. Während internationale Konzerne entlang der Lieferketten hohe Gewinne erzielen, erhalten die betroffenen Kinder und ihre Familien oft nur einen Bruchteil dessen, was zum Leben notwendig wäre.
Mit dem RunForHope setzt Missio Österreich ein Zeichen der Hoffnung und Solidarität. Jeder gelaufene Kilometer hilft dabei, Kindern in Kolwezi den Weg aus den Minen und hinein in eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
Jetzt anmelden, mitlaufen und mithelfen
E-Mail: info@runforhope.at




