Seit vielen Jahren setzen sich die Schwestern vom Guten Hirten mit ihrem Good Shepherd Program gegen die Armut in den Ländern des Globalen Südens ein. Mit Erfolg – wie ein Beispiel aus Kenia zeigt.
Nixon war gerade einmal 16 Jahre alt: ein Teenager am Beginn seines Lebens, voller Pläne und Hoffnungen. Doch die Scheidung seiner Eltern stürzten die Mutter mit ihren beiden Kindern in finanzielle Not und Hunger. Nixons schulische Leistungen wurden immer schlechter und wegen unbezahlten Schulgebühren wurde er schließlich von der Schule verwiesen. Irgendwann verließ die Mutter das Zuhause. Durch Betteln versuchte der Bub um die Runden zu kommen. Doch der tägliche Kampf ums Überleben endete in den schmutzigen Straßen des Kipsongo‑Matisi‑Slum.
Retter in der Not
An diesem Tiefpunkt ihrer Geschichte taucht ein Hoffnungsschimmer auf. Missio Projektpartner, die Schwestern vom Guten Hirten, retteten ihn aus dem Elend des Slums. Seither kümmern sie sich liebevoll um ihn und integrieren ihn in ihr Ernährungsprogramm. Die Ordensfrauen wissen: Hunger lässt sich stillen – doch ebenso wichtig ist es, zerbrochene Beziehungen zu heilen. Deshalb machten sie sich auf die Suche nach der verschollenen Mutter, die sie in einer 80 Kilometer entfernten Stadt fanden. Auch sie wird jetzt von den Schwestern unterstützt und lernt, wie man Seife herstellt.
Heute kann Nixon wieder zur Schule gehen. Er erzählt: „Die Schwestern vom Guten Hirten haben mir das Leben gerettet. Ich bin so dankbar, dass ich meine Mama wieder habe und dass ich wieder zur Schule gehen kann.“
Danke an alle Spenderinnen und Spender, die durch ihre Großzügigkeit Hoffnung schenken und solche Wege zurück ins Leben möglich machen.





