An den Ufern des Malawisees kämpfen die Menschen mit Ernteausfällen durch Überflutungen, aber auch anhaltenden Trockenperioden.

Gerüstet gegen den Klimawandel
Weil die Wälder im Norden Malawis zunehmend abgeholzt werden, müssen Frauen inzwischen stundenlang laufen, um Feuerholz zu sammeln. Diese Wege sind gefährlich: steile Hänge, wilde Tiere, das Risiko von gewaltsamen Übergriffen. „Ich verbringe mehr Zeit damit, in den Hügeln Holz zu sammeln, als Essen zu kochen. Ich verdiene nicht mehr genug, um meine Kinder zu ernähren“, erzählt Anne, eine alleinerziehende Mutter. Die Diözese Karonga hat deshalb begonnen, den Frauen zu zeigen, wie sie energiesparende Öfen produzieren können. So brauchen sie nicht nur weniger Holz zum Kochen als bisher und entlasten damit die Wälder, sondern sie können ihre neu erworbenen Fähigkeiten weitergeben an andere Frauen.
Leere Gewässer
Ein weiteres großes Problem für die Gemeinden an den Seeufern sind die zurückgehenden Fischbestände im Malawisee. Überfischung und klimatische Veränderungen treiben die Fische in die tiefen Teile des Sees. Auch hier versucht die Diözese Karonga, den Menschen eine Perspektive zu geben. Frauen und Jugendliche lernen, wie sie Gemüse anbauen oder Backwaren herstellen. Die Produkte versorgen einerseits die Familien und dienen andererseits auch als Einnahmequelle.
Die Missio-Projektpartnerinnen und -partner wollen den Familien helfen, damit sie eine Zukunft in ihren Heimatdörfern haben.
Mit Ihrer Unterstützung können die Menschen weiter an den Ufern des Malawisees leben.
“Ich verbringe mehr Zeit damit, in den Hügeln Holz zu sammeln, als Essen zu kochen. Ich verdiene nicht mehr genug, um meine Kinder zu ernähren.”
Anne, alleinerziehende Mutter







