Bildung für Kinder in Mica-Minen

Weit weg von jeglicher Zivilisation bauen 20.000 Menschen – die Hälfte davon Kinder – unter schrecklichsten Bedingungen Mica, ein weltweit gefragtes Mineral, ab. Trotz täglicher Schufterei erhalten die Arbeiter nur 5 Cent pro Kilogramm Mica – das reicht kaum zum Überleben. Ein Priester will den Kindern in den Minen den Schulbesuch ermöglichen.

Der Schulbesuch ist der einzige Ausweg

Velomary ist 12 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in einem abgelegenen Dorf nahe den Mica-Minen von Madagaskar. Ihr Alltag ist geprägt von Staub, Hunger und harter Arbeit. Madagaskar ist einer der größten Lieferanten von Mica – einem Mineral, das in Kosmetik oder Autolacken Verwendung findet. Doch während wir von diesen glänzenden Produkten profitieren, zahlen die Menschen in den Minen einen unvorstellbaren Preis: Kinder wie Velomary schuften unter lebensgefährlichen Bedingungen. Viele verlieren ihr Leben bei der Arbeit, Bildung bleibt für sie ein ferner Traum.

Statt die Schule zu besuchen, muss Velomary in der prallen Sonne schuften. Ihre Hände sind von der schweren Arbeit rissig, ihr Gesicht von der Hitze gezeichnet. In den Mica-Minen gibt es keinen Brunnen, keine Toiletten, keine Schule, keine medizinische Versorgung für die Menschen. Doch Velomary hat einen Traum: Sie träumt von einer Schule, in der sie lesen und schreiben lernen kann, von einer Zukunft, in der sie den Minen entkommen kann. Dieser Traum kann durch Ihre Hilfe Wirklichkeit werden!

Kirche als einzige Hoffnung

Gemeinsam mit unserem Projektpartner Père Christian möchten wir eine Schule bauen, um Kindern wie Velomary die Chance auf Bildung zu geben. Père Christian ist der Einzige, der sich um die Menschen in den abgelegenen Mica-Minen kümmert. Der Schulbau wäre ein riesiger Schritt für die Kinder. Denn nur durch Bildung können sie der Armut und Ausbeutung entkommen und ein selbstbestimmtes Leben führen.

Die „Jesus Biker“ touren für die Kinder der Mica-Minen

Am 31. August 2025 brachen die deutschen „Jesus Biker“ – eine Gemeinschaft von gläubigen Motorradfahrern – für die Kinder in den Mica-Minen auf. Die Route führte von Bayern über Österreich bis nach Rom. Ziel war der Petersplatz im Vatikan, wo Papst Leo XIV. am 3. September ein im päpstlichen Stil angefertigtes Motorrad signiert hat. Das Motorrad wird nun versteigert, und der Erlös kommt den Arbeitern in den Mica-Minen zugute.

Bitte helfen auch Sie wie die Jesus Biker. Verändern Sie mit uns die Welt!

„Der Bau einer Schule ist der einzige Weg, wie wir verhindern können, dass die Kinder dem Schicksal ihrer Eltern in den Minen folgen. Wenn uns das gelingt, dann wird dieser Alptraum enden und jeder Mensch spüren, dass unser Herr selbst hier nicht auf sie vergessen hat.“

Père Christian, Missio-Projektpartner

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