Medizinische Hilfe für alle

Pater Karl Wallner hat gerade Syrien besucht und es selbst gesehen: Die Not der Menschen vor Ort ist weiterhin riesig. Über 16 Millionen Menschen in Syrien brauchen humanitäre Hilfe – viele davon sind Christen. Seit 14 Jahren erschüttern Krieg, Terror und wirtschaftliche Krisen das Land. Die medizinische Versorgung ist katastrophal. Die Gesundheitszentren des Jesuit Refugee Service (JRS) sind eine lebensrettende Anlaufstelle. Damit deren Betrieb weiterlaufen kann, braucht JRS dringend Unterstützung.

Medizinische Hilfe für alle

Nach Jahren des Krieges stürzten die schweren Erdbeben im Februar 2023 & politische Unruhen die Menschen im Norden Syriens noch tiefer in die Krise. Rund drei Millionen Menschen in der Region Aleppo – darunter tausende Christen – benötigen medizinische Versorgung. Die meisten von ihnen können es sich nicht leisten, in ein staatliches oder privates Gesundheitszentrum zu gehen. Viele dieser Einrichtungen sind außerdem schlecht ausgestattet oder haben nicht ausreichend Personal, um sich um alle Patientinnen und Patienten kümmern zu können. Die dramatischen Ereignisse und die angespannte wirtschaftliche Situation belasten die Menschen vor allem auch psychisch immer stärker und stellen damit die Gesundheitseinrichtungen vor noch größere Herausforderungen.

Wirtschaftliche Krise

Dazu kommt noch die steigende Inflation im Land, die es den Menschen beinahe unmöglich macht, zu überleben, geschweige denn medizinische Dienste in Anspruch zu nehmen. „Die Preise für Medikamente sind seit letztem Dezember um 100 Prozent gestiegen. Wenn ein Vater beispielsweise Antibiotika, Hustensaft oder fiebersenkende Tabletten für sein krankes Kind braucht, kostet ihn das aktuell 10 $. Das ist ein Viertel seines gesamten Einkommens“, sagt Elias Sakkal, Apothekenleiter bei JRS.

Anlaufstelle für die Ärmsten

„Die Menschen in Aleppo leiden große Not. Die Wirtschaftslage in Syrien verschlechtert sich immer weiter. Für viele sind medizinische Behandlungen und Medikamente mittlerweile unerschwinglich geworden. Außerdem gibt es zu wenige Gesundheitseinrichtungen“, sagt Aref Janji, Koordinator der Gesundheitszentren des Jesuit Refugee Service in Aleppo. Umso wichtiger ist das Projekt des JRS: „Wir bieten den Menschen Basisversorgung an. Wir haben Teams für Pädiatrie, Gynäkologie und innere Medizin. Wir bieten Ultraschalle, Labortests oder MRTs an. Das Wichtigste: Unsere Services sind für die Menschen gratis“. Neben grundlegenden Untersuchungen verfügt jedes Gesundheitszentrum über eine eigene Apotheke. Das dritte Angebot des JRS umfasst praktische Trainings und Workshops rund um Themen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Gesundheitsvorsorge.

Um weiterhin über 32.000 Menschen in der Region Aleppo mit medizinischen Angeboten versorgen zu können, brauchen Aref Janji und sein Team dringend unsere Hilfe. Bitte helfen Sie unseren Schwestern und Brüdern in Syrien, damit sie eine Zukunft in ihrer Heimat haben!

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • Mit 40 Euro helfen Sie, wichtige Utensilien wie Einweghandschuhe oder Katheter zu kaufen.
  • Für 80 Euro können 100 Packungen Asthmamedizin besorgt werden.
  • Für 305 Euro kann JRS einen Arzt oder eine Ärztin für einen Monat bezahlen.

„Es gibt viel zu wenige Gesundheitseinrichtungen in unserem Land, deshalb versuchen wir alles, um den Menschen zu helfen. Sie brauchen dringend Hilfe!“

Aref Janji, Koordinator der Gesundheitszentren des JRS

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