Flutkatastrophe in Pakistan
Die schlimmsten Überflutungen seit Jahrzehnten haben in Pakistan bislang über 880 Todesopfer gefordert. Häuser, Infrastruktur und landwirtschaftliche Flächen wurden zerstört, viele Familien mussten vor den Sturzfluten flüchten. Über eine Million Menschen im Land braucht dringend humanitäre Hilfe. Missio-Projektpartner in der pakistanischen Provinz Punjab helfen den Betroffenen aktuell mit dem Notwendigsten: Nahrungsmittel, sauberes Wasser, medizinische Versorgung.

In Pakistan haben Fluten hunderte Leben gekostet
„Viele Menschen haben durch die Überschwemmungen alles verloren. Wir versuchen ihnen in dieser schwierigen Situation mit einfachen Dingen zu helfen, damit sie überleben und ihre Würde bewahren können. Doch das ist nur der erste Schritt“, sagen Missio-Projektpartner der Caritas Lahore, „sobald die Wassermassen weg sind, beginnt der Wiederaufbau.“ Die seit Juni anhaltenden starken Regenfälle haben besonders in der Region Punjab gewaltige Zerstörung angerichtet. Region Punjab gewaltige Zerstörung angerichtet. Davon betroffen sind speziell auch christlich geprägte Dörfer in der Region rund um Derekabad nahe der Großstadt Multan. Örtliche Missio-Partner wie die dort tätigen Oblaten-Missionare und die Caritas von Lahore begeben sich unter großer Gefahr in die Flutgebiete, um Hilfsmaßnahmen für die katholische Minderheit in die Wege zu leiten. Da diese vom pakistanischen Staat entsprechend marginalisiert und diskriminiert wird, läuft sie Gefahr, dass sie staatliche Hilfe erst gar nicht oder nur eingeschränkt erreichen.
Unsere Projektpartner sind bereits vor Ort und leisten Nothilfe. Konkret werden derzeit 600 von der Flut betroffenen Familien in der Provinz Punjab einen Monat lang mit Lebensmitteln, Moskitonetzen, medizinischer Versorgung und warmen Decken versorgt. So können sie die erste Phase dieser Katastrophe gut überbrücken.









