Mission beginnt dort, wo Menschen den Mut haben, aufzubrechen und den Glauben weiterzugeben. Diese Botschaft stellte Erzbischof Josef Grünwidl bei seinem Besuch der Päpstlichen Missionswerke in Österreich am vergangenen Donnerstag in den Mittelpunkt.
Gemeinsam mit Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Missio sowie weiteren Gästen feierte der Wiener Erzbischof die Mittagsmesse in der „Licht-der-Völker-Kapelle“.
In seiner Predigt betonte Grünwidl: „Hier passiert das, was Jesus seinen Aposteln aufgetragen hat: ‚Geht und verkündet‘.“ Und weiter: „Ich habe den Verdacht, dass die Kirche eine sitzende Kirche geworden ist.“ Es sei lebensnotwendig, nicht sitzen oder stehen zu bleiben, sondern zu den Menschen zu gehen.
Zudem erinnerte der Erzbischof an die 120 Märtyrer Chinas, deren Gedenktag am 9. Juli begangen wird: „Sie sollen uns Fürsprecher im Himmel sein, dass wir glaubhafte Zeugen für Jesus und missionarische Menschen sind.“
Dankesworte an Pater Karl Wallner
Im Anschluss an die Heilige Messe bedankte sich Erzbischof Grünwidl bei Pater Karl Wallner für dessen zehnjährige Amtszeit als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich: „Was du aufgebaut hast, ist beispielgebend. Ein großes danke dir und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“
Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Innenhof der Missio-Nationaldirektion führte Pater Karl Wallner den Erzbischof durch die Räumlichkeiten. Beim Rundgang konnte sich Erzbischof Grünwidl ein persönliches Bild von der weltkirchlichen Arbeit von Missio machen.


