Schwestern schreiben …

Lesen Sie hier, was Schwester Bernadette Muindi aus der Demokratischen Republik Kongo der allewelt über ihren Alltag erzählt.

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Schwester Bernadette Muindi ist Missio-Schutzengel-Schwester. Sie erzählt von ihrem Alltag in der Demokratischen Republik Kongo, inmitten der Kobalt-Minen von Kolwezi:

„Wir Schwestern vom Guten Hirten in Kolwezi – ganz im Süden des riesigen Kongo – retten Familien aus den Kobalt-Minen. Das Metall wird zum Beispiel für Batterien von Elektro-Autos benötigt. Viele Menschen leben hier wie Sklaven, um das wertvolle Metall in unterirdischen Schächten abzubauen. Wir bieten den Kindern Unterricht und Sicherheit statt Schinderei und Hunger. Und wir ermöglichen ihren Müttern ein Leben in Würde. Das ist nicht einfach. In schwierigen Situationen involviere ich gezielt unterschiedliche Teams, damit wir gemeinsam die beste Lösung abwägen. Andere Dinge muss ich allein im Gebet bedenken.

Unser Programm kostet jeden Monat sehr viel Geld und oft gehe ich nach einem sehr langen Arbeitstag ins Bett, ohne zu wissen, wie wir in den nächsten Wochen über die Runden kommen. Aber die göttliche Vorsehung lässt uns nie im Stich. Mein ganzes Leben ist ein Zeugnis von Gottes treuer Fürsorge. Immer findet sich alles, was wir brauchen. Es kommen Menschen und unterstützen uns und ich merke, diese Mission hat einen Verantwortlichen. Und das ist Gott. Ich bin es nicht. Deshalb ist auch Psalm 23 mein Lieblingspsalm. „Der Herr ist mein Hirte.“ Ich weiß, dass wir durch seine Weisheit geführt werden. Deshalb geht von unserer Mission eine solche Liebe und Freude aus. Gerade hat mich ein achtjähriges Kind von seinem Klassenzimmer aus gesehen und kam die Stiege runtergelafuen, um mich zu umarmen. Diese einfachen Gesten der Zuneigung bewegen mich zutiefst. Die Kinder fühlen sich hier zuhause.“

Werden Sie für Schwester Bernadette zum Schutzengel

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