
Interview mit Dr. Nataliya Yarmolenko Vorständin WeltPartner eG

Erfahrt, wie WeltPartner durch fairen Handel, Transparenz und starke Partnerschaften mit Kleinbauern weltweit beeindruckende Erfolge erzielt. WeltPartner sorgt für bessere Einkommensmöglichkeiten und verleiht den Menschen vor Ort eine Stimme.
Seit Juni 2025 sind Sie neue Vorständin bei der Fair Trade Genossenschaft WeltPartner. Frau Yarmolenko, was macht WeltPartner für Sie aus – und was unterscheidet diese Genossenschaft von anderen Akteuren und Akteurinnen im Fairen Handel?
WeltPartner steht für mich für eine Form des Wirtschaftens, die auf echter Beziehung und Verantwortung basiert – jenseits reiner Transaktionen. Was mich besonders beeindruckt, ist die Nähe zu den Produzenten und Produzentinnen und das Vertrauen, das über viele Jahre gewachsen ist. Die Genossenschaft ist dabei nicht nur ein Unternehmensmodell, sondern Ausdruck von Solidarität, Transparenz und Mitbestimmung. Rund 60 langjährige Partnerorganisationen in mehr als 40 Ländern begleiten uns auf diesem Weg. Durch den direkten Austausch entsteht eine Nähe, die auch über große geografische Distanzen hinweg spürbar ist. Diese Verbindung spürt man im täglichen Miteinander – mit unserem Team, unseren Mitgliedern und den Menschen in unseren Partnerprojekten.
Was bedeutet Fairer Handel für Sie ganz persönlich?
Für mich ist Fairer Handel eine Form der wirtschaftlichen Gesundung. Er stellt Menschen in den Mittelpunkt, die sonst am Rand stehen – gibt ihnen Würde, Zukunft und Stimme. Gleichzeitig bietet er uns Konsumentinnen und Konsumenten eine echte Entscheidungsmacht: Wir können durch unseren Einkauf Gerechtigkeit, Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung fördern. Diese Wechselwirkung empfinde ich als tief sinnvoll – und als ein starkes Zeichen globaler Verbundenheit.
Wie gelingt Ihnen ein partnerschaftlicher Austausch mit Ihren Produzentinnen und Produzenten weltweit – trotz geografischer Distanz?
Wir sprechen nicht nur von Partnerschaft, wir leben sie. Viele unserer Beziehungen bestehen seit Jahrzehnten. Der Austausch ist regelmäßig, direkt und persönlich – über Besuche, gemeinsame Projekte, aber auch über Messen oder digitale Formate. Vertrauen, Transparenz und gegenseitige Wertschätzung sind für uns keine leeren Worte, sondern gelebte Praxis. Dabei gilt für uns ganz klar: Fairer Handel ist Handel von Mensch zu Mensch. Offenheit, Respekt und echtes Interesse bilden die Grundlage – daraus entsteht Verbindung.
Sie sprechen oft von fair+bio. Was steckt hinter diesem Ansatz – und wie wichtig sind Ihnen Siegel?
„fair+bio“ steht für mich für konsequente Verantwortung – ökologisch und sozial. Ich halte es für essenziell, dass wir nicht nur auf faire Preise schauen, sondern auch auf die Bedingungen, unter denen Lebensmittel entstehen: ohne Pestizide, mit Blick auf Böden, Wasser, Klima und Gesundheit. Deshalb setzen wir fast durchgängig auf Bio-Qualität – über 95 % unserer Lebensmittel sind bio- und fair-zertifiziert. Das ist kein Trend, das ist Haltung. Was mir besonders wichtig ist: Bei WeltPartner ist der Faire Handel nicht nur ein Produktversprechen, sondern Teil unserer DNA. Wir sind als ganzes Unternehmen WFTO-zertifiziert – das heißt, unser gesamtes Wirtschaften ist fair: vom Einkauf über die Logistik bis zur Kommunikation. Dieser systemische Ansatz unterscheidet uns klar von vielen anderen Akteuren und Akteurinnen.
Sie haben mit WeltPartner gemeinsam mit Missio zwei besondere Produkte im Sortiment – die Happy Blue Chips aus Peru und den Missio-Kaffee aus Burundi. Was macht diese Partnerschaften für Sie besonders?
Beide Produkte zeigen eindrücklich, was Fairer Handel bewirken kann: In Peru kultivieren Kleinbäuerinnen und -bauern in Höhenlagen über 4.000 Metern die blauen Urkartoffeln für unsere Happy Blue Chips – biologisch, traditionell und in Gemeinschaft. Die gesamte Wertschöpfung findet dabei im Ursprungsland statt – vom Anbau über die Verarbeitung bis zum fertigen Produkt. Der faire Preis ermöglicht den Familien ein besseres Leben: Bildung, medizinische Versorgung, Selbstbestimmung. Das ist mehr als ein Snack – das ist Zukunft zum Knabbern. In Burundi stehen über 13.000 Kleinbauernfamilien hinter dem Missio-Kaffee. Gemeinsam mit ihnen fördern wir Agroforstsysteme, steigern die Eigenversorgung und stärken demokratische Strukturen in den Genossenschaften. Der Missio-Kaffee ist für mich ein Paradebeispiel für klimagerechten, zukunftssichernden Handel.
Die Happy Blue Chips sind auch Teil der Missio-Jugendaktion. Was bewirkt der Kauf konkret?
Mit jedem Kauf dieser Chips wird doppelt Gutes getan: Einerseits unterstützen wir direkt die Familien der Agropia-Kooperative in Peru. Andererseits werden durch die Jugendaktion in Österreich junge Menschen sensibilisiert – für globale Gerechtigkeit, für Klimafragen und solidarisches Handeln. Das ist Bildung durch Tun. Und ich glaube fest daran: Wer einmal den Geschmack von Wirkung erlebt hat, will mehr davon. Gleichzeitig möchte ich an dieser Stelle ein großes Dankeschön aussprechen: Das Engagement der Jugendaktion ist bewundernswert – es bringt junge Menschen in Bewegung, gibt ihnen Stimme und Wirkung. Das zeigt, wie wichtig aktives Engagement junger Menschen für eine gerechtere Zukunft ist.
Kurzvita: Dr. Nataliya Yarmolenko ist seit Juni 2025 Vorständin der WeltPartner eG. Die gebürtige Ukrainerin studierte Medizin und war anschließend als Ärztin mit Schwerpunkt Naturheilkunde tätig. Im Jahr 2002 wechselte Yarmolenko in die nachhaltige Wirtschaft und baute für Weleda internationale Märkte auf. Von 2020 bis 2023 war sie Mitglied der Geschäftsleitung und als Chief Commercial Officer (CCO) für globale Märkte sowie Marketing und Kommunikation verantwortlich. Nach ihrer Zeit bei Weleda war sie als selbstständige Beraterin und Coachin tätig und begleitete Unternehmen und Führungskräfte in Transformationsprozessen – stets mit dem Anspruch, Wandel wertebasiert, wirksam und menschenzentriert zu gestalten. Seit Juni 2025 bringt sie diese Erfahrung in die WeltPartner eG ein – mit dem Ziel, die Fair Trade Genossenschaft strategisch weiterzuentwickeln, ihre Sichtbarkeit zu stärken und ihre besondere Rolle als sozial-ökologisches Unternehmensmodell zukunftsfähig auszubauen.

Erfahrt, wie WeltPartner durch fairen Handel, Transparenz und starke Partnerschaften mit Kleinbauern weltweit beeindruckende Erfolge erzielt. WeltPartner sorgt für bessere Einkommensmöglichkeiten und verleiht den Menschen vor Ort eine Stimme.
Seit Juni 2025 sind Sie neue Vorständin bei der Fair Trade Genossenschaft WeltPartner. Frau Yarmolenko, was macht WeltPartner für Sie aus – und was unterscheidet diese Genossenschaft von anderen Akteuren und Akteurinnen im Fairen Handel?
WeltPartner steht für mich für eine Form des Wirtschaftens, die auf echter Beziehung und Verantwortung basiert – jenseits reiner Transaktionen. Was mich besonders beeindruckt, ist die Nähe zu den Produzenten und Produzentinnen und das Vertrauen, das über viele Jahre gewachsen ist. Die Genossenschaft ist dabei nicht nur ein Unternehmensmodell, sondern Ausdruck von Solidarität, Transparenz und Mitbestimmung. Rund 60 langjährige Partnerorganisationen in mehr als 40 Ländern begleiten uns auf diesem Weg. Durch den direkten Austausch entsteht eine Nähe, die auch über große geografische Distanzen hinweg spürbar ist. Diese Verbindung spürt man im täglichen Miteinander – mit unserem Team, unseren Mitgliedern und den Menschen in unseren Partnerprojekten.
Was bedeutet Fairer Handel für Sie ganz persönlich?
Für mich ist Fairer Handel eine Form der wirtschaftlichen Gesundung. Er stellt Menschen in den Mittelpunkt, die sonst am Rand stehen – gibt ihnen Würde, Zukunft und Stimme. Gleichzeitig bietet er uns Konsumentinnen und Konsumenten eine echte Entscheidungsmacht: Wir können durch unseren Einkauf Gerechtigkeit, Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung fördern. Diese Wechselwirkung empfinde ich als tief sinnvoll – und als ein starkes Zeichen globaler Verbundenheit.
Wie gelingt Ihnen ein partnerschaftlicher Austausch mit Ihren Produzentinnen und Produzenten weltweit – trotz geografischer Distanz?
Wir sprechen nicht nur von Partnerschaft, wir leben sie. Viele unserer Beziehungen bestehen seit Jahrzehnten. Der Austausch ist regelmäßig, direkt und persönlich – über Besuche, gemeinsame Projekte, aber auch über Messen oder digitale Formate. Vertrauen, Transparenz und gegenseitige Wertschätzung sind für uns keine leeren Worte, sondern gelebte Praxis. Dabei gilt für uns ganz klar: Fairer Handel ist Handel von Mensch zu Mensch. Offenheit, Respekt und echtes Interesse bilden die Grundlage – daraus entsteht Verbindung.
Sie sprechen oft von fair+bio. Was steckt hinter diesem Ansatz – und wie wichtig sind Ihnen Siegel?
„fair+bio“ steht für mich für konsequente Verantwortung – ökologisch und sozial. Ich halte es für essenziell, dass wir nicht nur auf faire Preise schauen, sondern auch auf die Bedingungen, unter denen Lebensmittel entstehen: ohne Pestizide, mit Blick auf Böden, Wasser, Klima und Gesundheit. Deshalb setzen wir fast durchgängig auf Bio-Qualität – über 95 % unserer Lebensmittel sind bio- und fair-zertifiziert. Das ist kein Trend, das ist Haltung. Was mir besonders wichtig ist: Bei WeltPartner ist der Faire Handel nicht nur ein Produktversprechen, sondern Teil unserer DNA. Wir sind als ganzes Unternehmen WFTO-zertifiziert – das heißt, unser gesamtes Wirtschaften ist fair: vom Einkauf über die Logistik bis zur Kommunikation. Dieser systemische Ansatz unterscheidet uns klar von vielen anderen Akteuren und Akteurinnen.
Sie haben mit WeltPartner gemeinsam mit Missio zwei besondere Produkte im Sortiment – die Happy Blue Chips aus Peru und den Missio-Kaffee aus Burundi. Was macht diese Partnerschaften für Sie besonders?
Beide Produkte zeigen eindrücklich, was Fairer Handel bewirken kann: In Peru kultivieren Kleinbäuerinnen und -bauern in Höhenlagen über 4.000 Metern die blauen Urkartoffeln für unsere Happy Blue Chips – biologisch, traditionell und in Gemeinschaft. Die gesamte Wertschöpfung findet dabei im Ursprungsland statt – vom Anbau über die Verarbeitung bis zum fertigen Produkt. Der faire Preis ermöglicht den Familien ein besseres Leben: Bildung, medizinische Versorgung, Selbstbestimmung. Das ist mehr als ein Snack – das ist Zukunft zum Knabbern. In Burundi stehen über 13.000 Kleinbauernfamilien hinter dem Missio-Kaffee. Gemeinsam mit ihnen fördern wir Agroforstsysteme, steigern die Eigenversorgung und stärken demokratische Strukturen in den Genossenschaften. Der Missio-Kaffee ist für mich ein Paradebeispiel für klimagerechten, zukunftssichernden Handel.
Die Happy Blue Chips sind auch Teil der Missio-Jugendaktion. Was bewirkt der Kauf konkret?
Mit jedem Kauf dieser Chips wird doppelt Gutes getan: Einerseits unterstützen wir direkt die Familien der Agropia-Kooperative in Peru. Andererseits werden durch die Jugendaktion in Österreich junge Menschen sensibilisiert – für globale Gerechtigkeit, für Klimafragen und solidarisches Handeln. Das ist Bildung durch Tun. Und ich glaube fest daran: Wer einmal den Geschmack von Wirkung erlebt hat, will mehr davon. Gleichzeitig möchte ich an dieser Stelle ein großes Dankeschön aussprechen: Das Engagement der Jugendaktion ist bewundernswert – es bringt junge Menschen in Bewegung, gibt ihnen Stimme und Wirkung. Das zeigt, wie wichtig aktives Engagement junger Menschen für eine gerechtere Zukunft ist.
Kurzvita: Dr. Nataliya Yarmolenko ist seit Juni 2025 Vorständin der WeltPartner eG. Die gebürtige Ukrainerin studierte Medizin und war anschließend als Ärztin mit Schwerpunkt Naturheilkunde tätig. Im Jahr 2002 wechselte Yarmolenko in die nachhaltige Wirtschaft und baute für Weleda internationale Märkte auf. Von 2020 bis 2023 war sie Mitglied der Geschäftsleitung und als Chief Commercial Officer (CCO) für globale Märkte sowie Marketing und Kommunikation verantwortlich. Nach ihrer Zeit bei Weleda war sie als selbstständige Beraterin und Coachin tätig und begleitete Unternehmen und Führungskräfte in Transformationsprozessen – stets mit dem Anspruch, Wandel wertebasiert, wirksam und menschenzentriert zu gestalten. Seit Juni 2025 bringt sie diese Erfahrung in die WeltPartner eG ein – mit dem Ziel, die Fair Trade Genossenschaft strategisch weiterzuentwickeln, ihre Sichtbarkeit zu stärken und ihre besondere Rolle als sozial-ökologisches Unternehmensmodell zukunftsfähig auszubauen.

Erfahrt, wie WeltPartner durch fairen Handel, Transparenz und starke Partnerschaften mit Kleinbauern weltweit beeindruckende Erfolge erzielt. WeltPartner sorgt für bessere Einkommensmöglichkeiten und verleiht den Menschen vor Ort eine Stimme.
Seit Juni 2025 sind Sie neue Vorständin bei der Fair Trade Genossenschaft WeltPartner. Frau Yarmolenko, was macht WeltPartner für Sie aus – und was unterscheidet diese Genossenschaft von anderen Akteuren und Akteurinnen im Fairen Handel?
WeltPartner steht für mich für eine Form des Wirtschaftens, die auf echter Beziehung und Verantwortung basiert – jenseits reiner Transaktionen. Was mich besonders beeindruckt, ist die Nähe zu den Produzenten und Produzentinnen und das Vertrauen, das über viele Jahre gewachsen ist. Die Genossenschaft ist dabei nicht nur ein Unternehmensmodell, sondern Ausdruck von Solidarität, Transparenz und Mitbestimmung. Rund 60 langjährige Partnerorganisationen in mehr als 40 Ländern begleiten uns auf diesem Weg. Durch den direkten Austausch entsteht eine Nähe, die auch über große geografische Distanzen hinweg spürbar ist. Diese Verbindung spürt man im täglichen Miteinander – mit unserem Team, unseren Mitgliedern und den Menschen in unseren Partnerprojekten.
Was bedeutet Fairer Handel für Sie ganz persönlich?
Für mich ist Fairer Handel eine Form der wirtschaftlichen Gesundung. Er stellt Menschen in den Mittelpunkt, die sonst am Rand stehen – gibt ihnen Würde, Zukunft und Stimme. Gleichzeitig bietet er uns Konsumentinnen und Konsumenten eine echte Entscheidungsmacht: Wir können durch unseren Einkauf Gerechtigkeit, Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung fördern. Diese Wechselwirkung empfinde ich als tief sinnvoll – und als ein starkes Zeichen globaler Verbundenheit.
Wie gelingt Ihnen ein partnerschaftlicher Austausch mit Ihren Produzentinnen und Produzenten weltweit – trotz geografischer Distanz?
Wir sprechen nicht nur von Partnerschaft, wir leben sie. Viele unserer Beziehungen bestehen seit Jahrzehnten. Der Austausch ist regelmäßig, direkt und persönlich – über Besuche, gemeinsame Projekte, aber auch über Messen oder digitale Formate. Vertrauen, Transparenz und gegenseitige Wertschätzung sind für uns keine leeren Worte, sondern gelebte Praxis. Dabei gilt für uns ganz klar: Fairer Handel ist Handel von Mensch zu Mensch. Offenheit, Respekt und echtes Interesse bilden die Grundlage – daraus entsteht Verbindung.
Sie sprechen oft von fair+bio. Was steckt hinter diesem Ansatz – und wie wichtig sind Ihnen Siegel?
„fair+bio“ steht für mich für konsequente Verantwortung – ökologisch und sozial. Ich halte es für essenziell, dass wir nicht nur auf faire Preise schauen, sondern auch auf die Bedingungen, unter denen Lebensmittel entstehen: ohne Pestizide, mit Blick auf Böden, Wasser, Klima und Gesundheit. Deshalb setzen wir fast durchgängig auf Bio-Qualität – über 95 % unserer Lebensmittel sind bio- und fair-zertifiziert. Das ist kein Trend, das ist Haltung. Was mir besonders wichtig ist: Bei WeltPartner ist der Faire Handel nicht nur ein Produktversprechen, sondern Teil unserer DNA. Wir sind als ganzes Unternehmen WFTO-zertifiziert – das heißt, unser gesamtes Wirtschaften ist fair: vom Einkauf über die Logistik bis zur Kommunikation. Dieser systemische Ansatz unterscheidet uns klar von vielen anderen Akteuren und Akteurinnen.
Sie haben mit WeltPartner gemeinsam mit Missio zwei besondere Produkte im Sortiment – die Happy Blue Chips aus Peru und den Missio-Kaffee aus Burundi. Was macht diese Partnerschaften für Sie besonders?
Beide Produkte zeigen eindrücklich, was Fairer Handel bewirken kann: In Peru kultivieren Kleinbäuerinnen und -bauern in Höhenlagen über 4.000 Metern die blauen Urkartoffeln für unsere Happy Blue Chips – biologisch, traditionell und in Gemeinschaft. Die gesamte Wertschöpfung findet dabei im Ursprungsland statt – vom Anbau über die Verarbeitung bis zum fertigen Produkt. Der faire Preis ermöglicht den Familien ein besseres Leben: Bildung, medizinische Versorgung, Selbstbestimmung. Das ist mehr als ein Snack – das ist Zukunft zum Knabbern. In Burundi stehen über 13.000 Kleinbauernfamilien hinter dem Missio-Kaffee. Gemeinsam mit ihnen fördern wir Agroforstsysteme, steigern die Eigenversorgung und stärken demokratische Strukturen in den Genossenschaften. Der Missio-Kaffee ist für mich ein Paradebeispiel für klimagerechten, zukunftssichernden Handel.
Die Happy Blue Chips sind auch Teil der Missio-Jugendaktion. Was bewirkt der Kauf konkret?
Mit jedem Kauf dieser Chips wird doppelt Gutes getan: Einerseits unterstützen wir direkt die Familien der Agropia-Kooperative in Peru. Andererseits werden durch die Jugendaktion in Österreich junge Menschen sensibilisiert – für globale Gerechtigkeit, für Klimafragen und solidarisches Handeln. Das ist Bildung durch Tun. Und ich glaube fest daran: Wer einmal den Geschmack von Wirkung erlebt hat, will mehr davon. Gleichzeitig möchte ich an dieser Stelle ein großes Dankeschön aussprechen: Das Engagement der Jugendaktion ist bewundernswert – es bringt junge Menschen in Bewegung, gibt ihnen Stimme und Wirkung. Das zeigt, wie wichtig aktives Engagement junger Menschen für eine gerechtere Zukunft ist.
Kurzvita: Dr. Nataliya Yarmolenko ist seit Juni 2025 Vorständin der WeltPartner eG. Die gebürtige Ukrainerin studierte Medizin und war anschließend als Ärztin mit Schwerpunkt Naturheilkunde tätig. Im Jahr 2002 wechselte Yarmolenko in die nachhaltige Wirtschaft und baute für Weleda internationale Märkte auf. Von 2020 bis 2023 war sie Mitglied der Geschäftsleitung und als Chief Commercial Officer (CCO) für globale Märkte sowie Marketing und Kommunikation verantwortlich. Nach ihrer Zeit bei Weleda war sie als selbstständige Beraterin und Coachin tätig und begleitete Unternehmen und Führungskräfte in Transformationsprozessen – stets mit dem Anspruch, Wandel wertebasiert, wirksam und menschenzentriert zu gestalten. Seit Juni 2025 bringt sie diese Erfahrung in die WeltPartner eG ein – mit dem Ziel, die Fair Trade Genossenschaft strategisch weiterzuentwickeln, ihre Sichtbarkeit zu stärken und ihre besondere Rolle als sozial-ökologisches Unternehmensmodell zukunftsfähig auszubauen.
Eine Aktion von Missio Österreich & Missio Service GmbH
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