Zyklon Kenneth – Und wieder ist alles weg

Es ist bereits der zweite Wirbelsturm, der Mosambik in diesem Jahr getroffen hat: Zyklon Kenneth zerstörte im Norden des Landes tausende Häuser und stellt die Hilfskräfte vor große Probleme.

Familien schöpfen die Wassermassen aus ihren Häusern, andere suchen in den Ruinen ihrer Existenz nach brauchbaren Habseligkeiten: Der Zyklon Kenneth hat den Norden Mosambiks schwer getroffen. Es ist bereits der zweite Wirbelsturm nach Zyklon Idai, der den ostafrikanischen Staat innerhalb weniger Wochen heimsucht. Über 700.000 Menschen leben im Durchzugsgebiet des Sturms: Sie alle sind von seinen Auswirkungen betroffen. Hilfskräfte erreichen nur langsam und mit großer Mühe die abgeschiedenen Gebiete. Erst nach vier Tagen haben die schweren Regenfälle, die der Wirbelsturm mit sich brachte, aufgehört. Augenzeugen berichten:

„Die Zerstörung ist immens. Ganze Dörfer sind dem Erdboden gleichgemacht, als wären sie von einem Bulldozer überrollt worden.“

Zehntausende Häuser wurden völlig zerstört, viele Straßen sind unpassierbar. Fast 190.000 Menschen in der Provinz Cabo Delgado im Nordosten Mosambiks benötigen akut Hilfe. Am nötigsten brauchen die Menschen Unterkünfte, Nahrung und Trinkwasser.

Zyklon Kenneth traf vergangenen Freitag die Ostküste Afrikas

Der Wirbelsturm zog zuerst über die Inselgruppe der Komoren und erreichte schließlich den Norden Mosambiks. Aktuell liegt die Zahl der Todesopfer durch „Kenneth“ in Mosambik bei 41, auf den Komoren wurden sieben Menschen durch den Sturm getötet. Kenneth wütete vier Tage lang und brachte neben Windgeschwindigkeiten über 200 km/h auch starken Regen. Das Ausmaß der Zerstörung ist noch immer nicht absehbar, da viele Dörfer durch die Wassermassen unerreichbar sind. Die mosambikanische Regierung und internationale Hilfsorganisationen haben nur vereinzelt Hubschrauber zur Verfügung. Außerdem erschwerte die Wetterlage Einsätze aus der Luft: die Menschen waren tagelang auf sich allein gestellt. Erst am Mittwoch schien zum ersten Mal seit Tagen wieder die Sonne und machte Erkundungsflüge möglich. Doch die starken Regenfälle haben ihre Spuren hinterlassen und die Gefahr von noch größeren Überschwemmungen und Erdrutschen ist hoch.

Es ist bereits der zweite heftige Sturm, der innerhalb weniger Wochen eines der ärmsten Länder der Welt trifft. Nur 44 Tage liegen zwischen dem Eintreffen der beiden Zyklone. Der Zyklon Idai fordert die Hilfskräfte nach wie vor, an vielen Orten fehlt es noch immer am Notwendigsten. Nach Angaben der Vereinten Nationen ist noch nicht einmal ein Drittel der benötigten Gelder für den Wiederaufbau der von Idai betroffenen Region vorhanden. Der schwere Wirbelsturm hatte Mitte März im Zentrum Mosambiks sowie Teilen von Simbabwe und Malawi immense Zerstörung angerichtet. Über 600 Menschen starben allein in Mosambik, zehntausende haben ihr Zuhause oder noch schlimmer ihre Familien verloren. Der Zyklon Kenneth ist in dieser ohnehin kritischen Situation ein großer Rückschlag für das ostafrikanische Land und auch für die internationalen Hilfsorganisationen.

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Soforthilfe nach Zyklon in Mosambik

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Nachdem Zyklon „Idai“ große Teile von Mosambik, Malawi und Simbabwe verwüstet hat, warten viele Menschen immer noch auf Hilfe. Es droht eine Cholera-Epidemie. Bitte helfen Sie den Überlebenden!

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