Das war der Weltmissionssonntag 2018

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Die Weltkirche vereint sich

Festgottesdienst im Stephansdom powered by Missio Österreich

Materielle Solidarität innerhalb der Weltkirche und ein weltweiter missionarischer Aufbruch – das sind die beiden Hauptanliegen, die im Zentrum zahlreicher Gottesdienste in Österreich an diesem Weltmissionssonntag stehen.

 „Papst Franziskus will nicht nur materielle Solidarität, sondern missionarischen Aufbruch. Er möchte, dass seine Missionswerke nicht nur sammeln, sondern auch die Heimatländer zu einem missionarischen Aufbruch bewegen.“

Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner

Im Stephansdom machten die zahlreich anwesenden Gläubigen aus fremdsprachigen, katholischen Gemeinden in Wien deutlich, wie sehr auch in Österreich die Weltkirche präsent ist. Der Festmesse stand der Wiener Weihbischof Franz Scharl vor, der zentrale Anliegen der Papst-Botschaft zum Weltmissionssonntag aufgriff.

Der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich führte aus, wie sehr es Papst Franziskus ein Anliegen ist, dass der Weltmissionssonntag ein „kleines Pfingstfest im Herbst“ wird. Aus diesem Grund soll im nächsten Jahr der ganze Oktober weltweit als „Außerordentlicher Monat der Weltmission“ begangen werden. Ein Blick auf die durch „Missio“ geförderte Ortskirchen in Afrika macht für Pater Karl Wallner deutlich, wie groß die Wachstumsdynamik der Kirche ist. Bildung ist für ihn das wichtigste in der kirchlichen Basisarbeit, wo Gottes- und Nächstenliebe immer zugleich praktiziert werden.

„Ich habe in Afrika noch keinen Priester gesehen, der nicht der oberste Sozialarbeiter seiner Gemeinde ist.“

Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner

Die Bezeichnung „Weltmissionssonntag“ mache deutlich, dass es „ohne Mission keine Weltkirche“ gäbe. Dieses missionarische Bewusstsein müsse auch hier in Österreich wiedererwachen. Ziel ist für Wallner eine neue „Freude am Glauben und das Selbstbewusstsein, zu Jesus und zu seiner Kirche zu gehören“.

Größte Solidaritätsaktion der Welt

In einem gemeinsamen Wort der österreichischen Bischöfe bezeichnen diese den Weltmissionssonntag als „größte Solidaritätsaktion auf diesem Planeten“. 1,3 Milliarden Katholiken würden dabei beten und spenden, in jeder Pfarre der Welt sammelt „Missio“ im Auftrag des Papstes für den Aufbau der Weltkirche. Das passiert nicht nur in Österreich oder in den wohlhabenden westlichen Ländern, sondern sogar im diesjährigen Schwerpunktland Äthiopien. Der Ertrag aus allen 150 Ländern, wo es katholische Christen gibt, sichert die Grundversorgung der ärmsten Länder in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Es geht aber um mehr als nur um Spenden und materielle Güter, betonen die Bischöfe. Am Weltmissionssonntag beten und sammeln die österreichischen Katholiken nicht nur für die Mission in den Ländern des Südens. „Sondern wir beten auch für unsere Heimat. Sodass die Menschen mehr zum Glauben finden.“ Der Weltmissionssonntag soll somit „uns selbst hier in Österreich verändern“.

Unsere Jugendaktion

Neben der Sammlung für die Weltkirche gibt es im Oktober auch die „Missio“- Jugendaktion. Dabei werden wieder faire Schokoladepralinen und saure Bio-Fruchtgummis in österreichischen Pfarren und Schulen angeboten. Mit dem Reinerlös unterstützen wir größtenteils Missio-Jugendprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Lesen Sie die flammende Predigt von Pater Karl!
2018-11-08T17:59:51+00:00