Glaube verleiht Flügel

Er ist Hochleistungssportler und baut in seinem Leben auf Gott: Der 20-jährige Nachwuchsschispringer Timon Kahofer lebt aus dem persönlichen Gespräch mit Gott und will Jesus als Vorbild nehmen, gerade in den zwischenmenschlichen Beziehungen.

allewelt Jänner/Februar 2020

Timon Kahofer beim Beten

„Ich versuche sehr bewusst als Christ zu leben – eine lebendige Beziehung mit Jesus zu führen, das Geschenk der Auferstehung in das Leben hineinzulassen, nach den biblischen Worten und Werten zu leben. Das bringt mich oft an meine Grenze, aber so kann ich immer wieder mehr im Glauben wachsen.“

„Vor allem der Lobpreis ist für mich eine Form, um Gott Danke für das zu sagen, was mir passiert. Für die Menschen, die mir begegnen und auch für alle Herausforderungen, die mich in meinem Leben weiterbringen.“

„Glaube ist für mich das Fundament in meinem Leben – egal, ob ich erfolgreich bin oder nicht, am Ende des Tages weiß ich, dass meine Identität in Gott liegt und dass mich Gott liebt. Es ist schön zu spüren, sich als Person mit seinen Talenten, aber auch Schwächen angenommen zu fühlen.“

„Ich habe in meinem Leben den starken Eindruck: Jesus freut sich mit mir und leidet mit mir. Er ist für mich ein großes Vorbild, vor allem, wie er mit seinen Mitmenschen umgegangen ist. Jesus ist die Kraft, aus der ich schöpfe, gerade, wenn es hart ist und ich mich durchbeißen muss. Er ist mein Freund, der immer da ist.“

TIMON KAHOFER

wurde am 10. März 1999 in Hall in Tirol geboren. Mit sechs Jahren kam er durch seinen älteren Bruder zum Schispringen. Als Jugendlicher wurde Kahofer mehrfacher Tiroler und auch österreichischer Nachwuchsmeister im Schispringen, sowohl im Team als auch im Einzel. Der Sport ist für ihn bis heute seine größte Leidenschaft. Von 2013 bis 2019 ging er auf das Schigymnasium Stams, in den letzten Saisonen ging es dann bergauf für den jungen Tiroler. Heuer startete er erstmals im Fis-Cup und belegte einen 5. und 10. Platz. Sein großes Ziel: Der Weltcup. Kahofer engagiert sich in der Freikirche „Vineyard“ in Innsbruck und ist dort Teil des Lobpreisteams und Leiter der Jugendgruppe.

„Ich liebe es, Musik zu machen und im Lobpreis Jesus nahe zu sein. Das ist für mich immer ein Runterkommen aus dem alltäglichen Stress. Es ist schön, sich bewusst auf Gott auszurichten, Ihn zu ehren, sich einfach von seiner Liebe erfüllen zu lassen.“

„Ich denke, es ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je, in einem Land wie Österreich, wo wir Wohlstand haben, Menschen in den Ländern des globalen Südens zu helfen und unseren Glauben und unser Leben mit ihnen zu teilen. Ich bin dankbar, dass Missio das in ihrer Arbeit konkret werden lässt.“

„Sport nimmt natürlich einen großen Teil meiner Zeit ein, deshalb genieße ich es, in der Natur beim Joggen immer wieder das direkte und persönliche Gespräch mit Jesus zu suchen. Ich rede mit Ihm, bete, teile mit Ihm einfach meinen Alltag. Da spüre ich, dass mir Jesus sehr nahe ist.“

Timon Kahofer und Missio