Gutes tun über den Tod hinaus

Karl T. engagierte sich sein ganzes Leben sozial und hat schon zu Lebzeiten über Missio Österreich Hilfsprojekte unterstützt. Mit seinem Testament hat er sich seinen größten Wunsch erfüllt: mit einem nachhaltigen und langfristigen Projekt über seinen Tod hinaus Gutes zu tun.

allewelt September/Oktober 2020

Ingeborg T. erinnert sich gerne an ihren Vater, der vor zwei Jahren verstorben ist. Er hat in seinem ganzen Leben einen bewussten Blick auf jene gehabt, denen es nicht so gut geht, die benachteiligt sind und am Rand stehen. Mit seinem Testament hat er seinen sechs Kindern seinen größten Wunsch hinterlassen: nach seinem Tod etwas Gutes zu tun und in großem Umfang zu helfen. Karl T. hat seinen Kindern durch das Testament den Auftrag gegeben, mit seinem Vermächtnis ein langfristiges und nachhaltiges Projekt zu unterstützen. Ingeborg T. hat mit ihren Geschwistern viele Wochen lang überlegt und abgewogen, wohin das Geld von Karl T. gehen soll. „Für mich war es sehr gefügt, als mir Simone Sommer von Missio dann über das Sankt-Karl-Borromäus-Krankenhaus erzählt hat. Mein Vater wollte gezielt etwas Großes mit seinem Vermächtnis machen und zudem hat er auch selbst Karl geheißen“, erzählt Ingeborg T.

Pater Karl Wallner mit dem Missio-Testamentsratgeber

„Ich bin sehr dankbar für die wertvolle Unterstützung von Karl T. Mit dem Sankt-Karl-Borromäus-Krankenhaus werden wir das Leben von tausenden Menschen nachhaltig zum Besseren verändern.“

Pater Dr. Karl Wallner, Nationaldirektor von Missio Österreich

Die Familie kennt Missio Österreich schon lange, Ingeborg T. ist mit der Organisation seit ihrer Kindheit durch das Magazin „allewelt“ verbunden: „Wir haben großes Vertrauen zu Missio und das ist gerade bei einer solchen Entscheidung wichtig. Nach dem Telefonat mit Pater Karl Wallner habe ich gewusst: Das ist das Richtige, das ist ganz im Sinne meines Vaters“, sagt Ingeborg T.

Gemeinsam mit Missionsbenediktinern plant Missio Österreich den Bau eines Sankt-Karl-Borromäus-Krankenhauses im Norden von Mosambik. Im Umkreis von 90 Kilometern gibt es in dieser Gegend keine Gesundheitsversorgung – das war für Ingeborg T. und ihre Geschwister ein Mitgrund, gerade dieses Projekt zu unterstützen: „Mein Vater hat immer gesagt, dass er etwas unterstützen will, wo das Geld nicht gleich ‚verbraucht‘ ist. Es soll dort verwendet werden, wo es Frucht bringt und Menschen nachhaltig hilft.“

Ingeborg T. ist glücklich, dass der Wille von ihrem Vater Karl T. bald umgesetzt wird: „Ich freue mich sehr, dass mein Vater im Sankt-Karl-Borromäus-Krankenhaus auch über seinen Tod hinaus Gutes tun wird. Das ist ein besonderes Projekt und ein besonderes Anliegen.“ Karl T. wird die Lebenssituation für tausende Menschen ändern und so die Zukunft von vielen Generationen beeinflussen. Mit seinem Testament tut er wirklich Gutes – langfristig und nachhaltig.

 

Testament: Die Welt verändern – heute und morgen

Die Päpstlichen Missionswerke unterstützen seit 1922 den Aufbau der Kirche in Afrika, Asien und Lateinamerika. Durch das weltweite Netzwerk kann Missio gezielt dort helfen, wo die Not am größten ist, und mit der Kirche vor Ort schnell aktiv werden. Wohltäterinnen und Wohltäter, die Missio in ihrem Testament bedenken, retten mit ihrem Vermächtnis Leben und investieren nachhaltig in die Zukunft von Menschen in den ärmsten Ländern der Welt.

Eine Testamentsspende ist ein großer Vertrauensbeweis gegenüber Missio Österreich und hilft sehr wirksam. Gerne nehmen wir uns Zeit für ein Gespräch, um alle Ihre Fragen zu beantworten. Vertraulich und unkompliziert, verantwortungsbewusst und mit dem Blick auf Ihre Wünsche.

Testamentsratgeber bestellen

Fragen an Nationaldirektor Pater Karl Wallner

Warum ist es wichtig, ein Testament zu machen?

Ich finde, ein Testament ist total sinnvoll: Solange man lebt, vergibt man sich damit nichts. Und genau in dem Augenblick, wo man aus dieser Welt geht, beginnt man in dieser Welt weiter zu wirken. Ich habe mein Testament schon mit 22 Jahren gemacht.

Welche Hilfsprojekte können mit einem Testament unterstützt werden?

Uns ist es wichtig, die Anliegen der Menschen im Blick zu haben. Wir gehen sehr individuell auf die Wünsche unserer Wohltäterinnen und Wohltäter ein. Natürlich ist das Sankt-Karl-Borromäus eine besondere Möglichkeit, langfristig und nachhaltig Gutes zu tun.

Wie kommt es dazu, dass Menschen eine Hilfsorganisation in einem Testament bedenken?

Ein Vermächtnis gibt die Chance, wirklich noch einmal etwas in dieser Welt zu verändern. Deshalb entscheiden sich Menschen, auch über ihren Tod hinaus Missio zu unterstützen. Vor ein paar Jahren konnten wir durch ein Testament ein großes Priesterseminar bauen. Ich bin sehr dankbar für diese Unterstützungen!

Simone Sommer

Simone Sommer

„In meiner Arbeit bei Missio Österreich beschäftigen mich seit vielen Jahren vor allem unsere Priesterpatenschaften. Gleichzeitig berate ich Sie gerne, wenn Sie mehr zum Thema Testament wissen möchten. Wir legen Ihnen in dieser allewelt eine Karte bei. Füllen Sie sie einfach aus und bestellen Sie unverbindlich unseren Testamentsratgeber. Ich freue mich, Sie kennenzulernen!“

(+43) 1 / 513 77 22 – 62

sommer@missio.at