Täglicher Kampf auf der Straße

Drei Kinder auf der Straße

Straßenkinder in Myanmar: Sie suchen in Müllhalden nach wiederverwertbaren Materialien, stöbern nach Essensresten, schnüffeln an kleinen Klebstoffflaschen. Tausende Kinder in Myanmar im Südosten Asiens leben auf der Straße. Viele von ihnen haben die Gewalt in ihrem Elternhaus nicht mehr ausgehalten und sind in die Großstadt geflüchtet. Sie hoffen auf eine bessere Zukunft. Doch viele landen auf der Straße und leben in ständiger Gefahr, missbraucht, bestohlen oder von der Polizei inhaftiert zu werden. Die Wirtschaft in Myanmar boomt zwar, doch ein Viertel der Bevölkerung lebt nach wie vor unter der absoluten Armutsgrenze. Das führt dazu, dass über eine Million Kinder zwischen 5 und 17 Jahren in Myanmar arbeiten müssen: Sie reparieren Fahrräder, schuften auf Baustellen, arbeiten als Haushaltshilfen oder im Großhandel. Acht bis zehn Stunden pro Tag, an sechs Tagen pro Woche. Viele Kinder, die auf der Straße gelebt haben, müssen erst langsam ihre traumatischen Erlebnisse aufarbeiten, viele sind durch Drogen geschwächt. Priester, Ordensfrauen und engagierte Laien in Myanmar retten Kinder von der Straße und wollen ihnen ein selbstständiges und menschenwürdiges Leben ermöglichen. Ein langer Weg mit vielen Hindernissen. Die Kirche gibt ihnen aber Hoffnung.

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