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Spendensumme: 36,00€

Lepra-Kranken helfen

Sie müssen ihr Zuhause verlassen, ihre Arbeit aufgeben. Menschen, die an Lepra erkrankt sind, werden in Indien sozial völlig ausgegrenzt. Eine Ziegen- und Hühnerzucht soll Betroffenen ein regelmäßiges Einkommen sichern.

Täglich betteln Santha und Vijaya am Bahnhof und an anderen stark frequentierten Plätzen der südindischen Stadt Kannyakumari. Nor so können sie ihre Familien notdürftig versorgen. Die beiden Witwen leben mit ihren Kindern in der Lepra-Kolonie auf dem Gelände des Stella Maris Institute of Development Studies. Dort finden erkrankte Personen ein neues Zuhause. Die Schwestern der Kongregation der Töchter Mariens kümmern sich um diese Menschen, die von der Gesellschaft ausgestoßen werden.

Unwürdige Behandlung
Santha, Vijaya und viele andere Betroffene bekommen aufgrund ihrer Krankheit keine Arbeit. Um zu überleben, bleibt ihnen nichts anderes übrig als zu betteln. Dafür müssen sie sich in der Öffentlichkeit zeigen und erleben dort Ablehnung und Diskriminierung. „Vor allem die Frauen werden häufig sexuell belästigt oder missbraucht, wenn sie in der Stadt betteln“, sagt Schwester Archanadas Das, Leiterin des Stella Maris Institutes.

Mit Zeigen und Hühnern in die Unabhängigkeit
Die Schwestern der Kongregation der Töchter Mariens kümmern sich nicht nur medizinisch und psychisch um die Leprakranken. Damit die Männer und Frauen zukünftig nicht mehr betteln müssen, kaufen die Schwestern Ziegen und Hühner. Durch die Viehzucht können die Bewohnerinnen und Bewohner der Kolonie selbst Geld verdienen. Zusätzlich bauen die Schwestern eine Produktionsstätte für Tierfutter aus Moringa-Blättern. Santha und Vijaya besitzen schon mehrere Ziegen. Jetzt müssen sie lernen, wie sie die Tiere erfolgreich züchten und so finanziell unabhängig werden.

Es gibt noch viel zu tun
„Die Leute hier in der Kolonie freuen sich, dass sie auf einmal Geld verdienen können ohne dabei diskriminiert zu werden“, sagt Schwester Archanadas. Doch aktuell profitieren erst wenige der Bewohnerinnen und Bewohner von der Viehzucht. Die Tierfutterproduktion konnte aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht in Betrieb genommen werden. Die Schwestern versuchen alles, um den Menschen so schnell wie möglich neue Arbeitsplätze zu verschaffen. Und sie kämpfen dafür, dass Erkrankte von der indischen Gesellschaft menschenwürdig behandelt werden.

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • Für 36 Euro können die Familien in der Lepra-Kolonie zehn Hühner kaufen und so ihre Geflügelzucht ausbauen.
  • Mit 140 Euro finanzieren Sie eine Ziege für die Bewohnerinnen und Bewohner.
  • Die Ziegen und Hühner müssen irgendwo untergebracht werden. Mit 90 Euro unterstützen Sie den Bau eines Stalls..

„Ich sehe täglich, wie Menschen mit einer Lepra-Erkrankung diskriminiert werden. Ohne unsere Hilfe haben sie keine Chance auf ein würdevolles Leben.“

Schwester Archanadas Das
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