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Spendensumme: 96,00€

Ebola Ausbruch in der DR Kongo

Ebola zählt zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt. Derzeit wütet die tödliche Krankheit in der Demokratischen Republik Kongo schlimmer als je zuvor. Die Weltgesundheitsorganisation hat den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen.

Die Nachricht von dem Tod einer Frau und ihrer siebenjährigen Tochter verbreitete sich in rasendem Tempo. Doch das Mitgefühl für die Verstorbenen wurde von der Panik, die die Menschen ergriffen hat, verschluckt: Die Mutter und das Kind sind an Ebola gestorben. Zuletzt waren die beiden mit dem öffentlichen Bus in die Millionenstadt Goma gereist und anschließend per Boot nach Bukavu im Osten des Landes. „Das war bei uns in der Nähe. Niemand weiß, wer durch die Frau angesteckt wurde“, berichtet Abbé Justin Nkunzi aus Bukavu.

Internationaler Gesundheitsnotstand

Es ist der weltweit zweitschlimmste Ausbruch von Ebola in der Geschichte. Das Virus breitet sich schnell aus, 50 bis 80 Prozent der Infizierten sterben daran. Anfang August erreichte das Ebola-Virus die Stadt Goma, die sich direkt an der Grenze zu Ruanda befindet. Von hier aus ist es auch ins Nachbarland Uganda nicht weit. Bereits in den ersten acht Monaten nach dem Ausbruch im August 2018 erkrankten 1.000 Menschen, ihre Zahl verdoppelte sich in nur drei weiteren Monaten. Mittlerweile wurden mehr als 3.150 Fälle registriert (Stand September 2019).

Prävention und Schutz

Gerade wenn es um den Schutz vor der Krankheit geht spielt die katholische Kirche eine wichtige Rolle im Land. Die Menschen vertrauen den Priestern, Ordensleuten und kirchlichen Laien und ändern Verhaltensweisen, die durch das Virus gefährlich geworden sind – etwa die die Waschung Verstorbener durch Familienangehörige. Aktuell versuchen Abbé Justin und sein Team möglichst viele Menschen für die Krankheit zu sensibilisieren: „Wir stellen vor den Kirchen und öffentlichen Gebäuden sauberes Trinkwasser zur Verfügung und informieren die Menschen, wie sie sich möglichst gut schützen und feststellen können, ob sie mit dem Ebola-Virus infiziert sind.“

Schnelle Hilfe notwendig

Am meisten fehlen im Moment öffentliche Wasch-Stationen, mit deren Hilfe sich die Menschen vor einer Übertragung schützen können. Gleichzeitig soll mit Erstversorgungspaketen festgestellt werden, ob sich die Menschen angesteckt haben. Gefährdet sind vor allem die Helferinnen und Helfer, die kranke Menschen betreuen. Es braucht dringend weitere Nothilfemaßnahmen, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen. Bitte helfen Sie jetzt!

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • Ein dringend benötigtes medizinisches Erstversorgungspaket zur Prävention und Soforthilfe kostet 96 Euro.
  • Für 140 Euro stellen Sie einen 500-Liter-Wassertank bereit und verbessern so die hygienischen Bedingungen.
  • Mit 50 Euro kann die so wichtige Aufklärungsarbeit und Sensibilisierung in Pfarren geleistet werden.

„Ebola ist eine schreckliche Krankheit, die ohne Erbarmen zuschlägt. Bis zu 80 Prozent der infizierten Menschen sterben. Es braucht dringend Vorsorge und Gegenmaßnahmen!“

Abbé Justin Nkunzi
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