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Spendensumme: 32,00€

Schwangeren helfen

Viele Frauen in Uganda bekommen ihre Kinder am Straßenrand. Das Risiko für Mutter und Kind die Geburt nicht zu überleben, ist hoch. Hebamme Rhodah Katasi begleitet Schwangere und verhilft Frauen und ihren Kindern zu einem guten gemeinsamen Start.

Die Straße hat sich durch den Regen wieder einmal in eine Schlammpiste verwandelt. Keine Seltenheit am Stadtrand von Kampala, der Hauptstadt von
Uganda. An solchen Tagen ist es für gebärende Frauen fast unmöglich, rechtzeitig zu einer Hebamme oder in ein Krankenhaus zu bekommen. Durch das herausfordernde Leben der Frauen treten während Schwangerschaft oder Geburt oft tödliche Komplikationen auf: etwa eine Entzündung der Gebärmutter oder Nierenversagen.

Zu viele sterben bei der Geburt
Die Hebamme Rhodah Katasi leitet ein Gesundheitszentrum am Stadtrand von Kampala, in dem sie 50 Frauen pro Monat auf ihrem Weg zur Geburt begleitet. Der Bedarf an medizinisches Versorgung von Kleinkindern und Frauen rund um die Geburt ist in der sehr ärmlichen Region groß. Auch wenn die Kindersterblichkeit in Uganda sinkt, sterben noch immer zu viele Mütter und Neugeborene rund um die Geburt. Hebamme Rhodah klärt Frauen mit den Materialien der „Aktion Regen“ darüber auf, was in der Schwangerschaft wichtig ist und reagiert schnell, wenn sie Komplikationen bemerkt.

Mama-Kit für Schwangere
Die meisten Frauen kommen für Vor- und Nachsorgeuntersuchungen zu Rhodah, ihr Kinden wollen sie in einem öffentlichen Krankenhaus zur Welt bringen. Medizinisches Personal und Medikamente werden dort vom Staat bezahlt, allerdings muss jede Frau ein sogenanntes „Mama-Kit“ dabei haben, andernfalls könnte sie abgewiesen werden. Rhodah erklärt den Frauen, woraus das Mama-Kit besteht: sterile Handschuhe, Leintücher, um das Neugeborene warm zu halten, Plastikfolie, falls die Geburt am Straßenrand stattfinden muss, Mullbinden, eine Rasierklinge zum Durchtrennen der Nabelschnur und einen Baumwollfaden, um sie abzubinden. „Wenn Frauen dieses Mama-Kit nicht haben, kann es für Mutter und Kind sehr gefährlich werden“, so Rhodah.

Kampf gegen den Tod
Hebammen wie Rhodah tragen wesentlich dazu bei, dass immer weniger Frauen in der Schwangerschaft oder bei der Geburt sterben. Erst kürzlich konnte Rhodah einen Kleinbus kaufen, um schneller zu den Frauen zu kommen: „Davor habe ich es oft mit dem Moped nicht rechtzeitig in das Krankenhaus geschafft. Babys sind an meiner Brust gestorben.“ Rhodah braucht unsere Hilfe, damit sie das Gesundheitszentrum weiter ausbauen kann. So muss sie die Schwangeren und Neugeborenen nicht auf der Straße untersuchen und begleiten. Bitte helfen Sie uns helfen!

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • Mit 32 Euro ermöglichen Sie, dass Frauen im Gesundheitszentrum von Rhodah ihr Kind zur Welt bringen können.
  • Mit 50 Euro versorgen Sie 10 Schwangere mit dem so notwendigen Mama-Kit.
  • Mit 125 Euro finanzieren Sie ein Krankenbett, das gut desinfiziert und gereinigt werden kann.

„Die Schwangerschaft ist für die Frauen in dieser armen Region eine große Herausforderung, denn es geht ja um einen Menschen, der in einem anderen Menschen heranwächst.“

Rhodah Katasi, Hebamme
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