Nothilfe in der Sahelzone

Startseite » Portfolio » Nothilfe in der Sahelzone
Nothilfe in der Sahelzone2018-09-04T09:57:17+00:00

Project Description

228.772€ von 350.000€ gespendet
Zahlungsmethode auswählen
Persönliche Informationen

Rechnungsdetails

Spendensumme: 15,50€

Nothilfe in der Sahelzone

Für hunderttausende Menschen im Senegal geht es derzeit ums bloße Überleben. Damit es zu keiner Hungerkatastrophe kommt, sind die Menschen auf die Kirche angewiesen.

Die Menschen im Norden des Senegal sind verzweifelt. Nach einem besonders trockenen Winter ist der Regen seit März ganz ausgeblieben. Für die vielen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern ist das eine Katastrophe, denn die Saat ist nicht aufgegangen – die Felder sind staubig und leer. Auch die Tiere sind abgemagert und geben kaum noch Milch. Viele Eltern wissen nicht, wie sie sich und ihre Kinder ernähren sollen. Die wenigen Lebensmittel, die in die betroffenen Regionen geliefert werden, sind für sie kaum leistbar. „Menschen schlachten oder verkaufen ihr Vieh, um irgendwie über die Runden zu kommen“, berichtet unser Missio-Projektpartner Alex Tendeng. Missio Österreich versorgt möglichst viele Familien im Bezirk Kanel mit Reis, Öl, Hirse, Mais und Hülsenfrüchten und sichert so ihr Überleben. Babys, Schwangere und stillende Mütter erhalten kräftigende Spezialnahrung, die mit Mineralstoffen und Vitaminen angereichert ist. So werden Entwicklungsstörungen verhindert, unter denen die Kinder sonst womöglich ihr Leben lang leiden. In einem aktuellen Projekt über 20.000 Euro unterstützen wir besonders die 150 ärmsten Familien der Diözese Saint-Louis und versorgen sie während der Trockenzeit mit Grundnahrungsmitteln und Wasser.

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • Für nur 12 Euro kann eine Person während der Dürreperiode mit Reis versorgt werden.
  • Mit 30,50 Euro kann eine Familie mit Hülsenfrüchten, Gemüse und jodiertem Salz versorgt werden.
  • Mit 15,50 Euro ist der Speiseölbedarf einer sechsköpfigen Familie für zwei Monate gedeckt.

„Die meisten Menschen in den kleinen Dörfern leben ausschließlich von der Landwirtschaft. Mittlerweile haben sie nichts mehr. Wenn keine Hilfe kommt, werden sie verhungern.“

Alex Tendeng, Missio-Projektpartner

HINTERGRUND

Mit ihrer Lebensweise tragen die Menschen im Senegal kaum zum weltweiten Klimawandel bei, dennoch spüren sie seine Folgen am deutlichsten. Seit Jahren sind die Bewohner der sogenannten Sahelzone südlich der Sahara von wiederkehrenden Hungersnöten bedroht. Obwohl Christinnen und Christen eine kleine Minderheit im Land sind, sind viele auf die Hilfe der Kirche angewiesen. So organisieren etwa viele Pfarrgemeinden Reis und verteilen ihn an diejenigen, die ihn am dringendsten brauchen.

Alle Projekte