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Spendensumme: 133,00€

Mit Nadelstichen gegen Menschenhandel

Um der Armut zu entfliehen, zieht es viele junge Menschen aus Myanmar ins benachbarte Thailand, wo sie leicht zu Opfern von Menschenhändlern werden. Katholische Ordensschwestern wollen junge Frauen vor diesem Schicksal bewahren.

Mit Versprechungen von einem guten Leben und viel Geld locken Menschenhändler Jugendliche aus Myanmar in das benachbarte Thailand. Doch anstelle der versprochenen Arbeit erwartet die Menschen ein Leben in Sklaverei. Gegen wenig oder gar keine Bezahlung müssen sie in der Fischereiindustrie, als Haushaltshilfen oder als Prostituierte schuften. Wehren können sie sich kaum. Viele werden illegal nach Thailand gebracht oder ihnen wird nach der Einreise der Pass abgenommen. Ohne die Sprache zu können sind sie den Menschenhändlern schutzlos ausgeliefert.

Hilfe für Aidskranke und ihre Kinder

Menschen, die in der Prostitution arbeiten müssen, infizieren sich häufig ohne ihr Wissen mit dem HI-Virus. Viele werden erst von ihren Peinigern entlassen und zurück nach Myanmar geschickt, wenn die Krankheit Aids bereits ausgebrochen ist. HIV ist in Myanmar ein Tabu-Thema. Betroffene werden von Nachbarn und sogar ihren eigenen Familien gemieden. Viele lassen sich aus Angst davor, ausgegrenzt zu werden, nicht testen. Dabei gibt es heute Medikamente die verhindern, dass die Krankheit Aids ausbricht. Schwester Jucie und ihre Mitschwestern kümmern sich seit Jahren umfassend um Menschen, die Opfer von Menschenhandel wurden. In einem Beratungszentrum in der Grenzstadt Kawthaung klären sie darüber auf, wie man mit der Krankheit leben und seine Kinder davor schützen kann. Viele Frauen haben Traumatisches erlebt. Die Ordensfrauen machen ihnen Mut und geben ihnen neue Hoffnung.

Auf eigenen Beinen stehen

Schwester Jucie versucht zu verhindern, dass Mädchen und junge Frauen in der Hoffnung auf Arbeit in die Fänge der Menschenhändler geraten. Die Ordensfrauen bieten ihnen eine Alternative und werden dabei von Missio Österreich unterstützt. In der Werkstatt der Schwestern können sie eine Ausbildung zur Schneiderin machen. Durch den Verkauf von selbstgenähten Taschen oder Schuluniformen verdienen die Frauen ihr eigenes Geld und können so ihre Familien versorgen. Während der Nähkurse werden sie über die Folgen des Menschenhandels aufgeklärt. „Zum Abschluss schenken wir jedem Mädchen eine Nähmaschine, damit können sie selbstständig arbeiten“, erzählt Schwester Jucie. Um sich voll auf ihre Arbeit konzentrieren zu können, werden auch die Kinder der Schneiderinne im Kindergarten der Schwestern versorgt.

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • Mit 133 Euro kann eine neue Nähmaschine gekauft werden.
  • Ein HIV-Bluttest mit anschließendem Beratungsgespräch kostet 27 Euro.
  • Für 43 Euro schenken Sie zehn Kindern von HIV-Patientinnen eine neue Schuluniform.
Menschenhandel Myanmar

Manche Menschen, die Opfer des Menschenhandels wurden, wollen nicht mehr leben, denn sie werden ausgegrenzt. Wir kümmern uns um sie und versuchen, dieses Verbrechen zu verhindern.

Schwester Jucie Thein Shwe
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