Projekt Beschreibung

220€ von 26.500€ gespendet
Zahlungsmethode auswählen
Persönliche Informationen

Anschrift des Spenders

Spendensumme: 100,00€

Leben retten über das Radio

Das Corona-Virus hat Uganda erreicht. Verlässliche Informationen sind jetzt überlebenswichtig. Radio Mama FM informiert schnell, zuverlässig und kostenlos. Doch es steht vor dem Aus.

Die offizielle Zahl der Corona-Infizierten in Uganda ist gering, doch das ist keine gute Nachricht. Bisher wurde kaum getestet. Wie stark sich das Virus in den Slums der Hauptstadt Kampala bereits ausbreiten konnte, weiß derzeit niemand. Große Familien leben hier auf engstem Raum ohne fließendes Wasser. Die Gefahr, in der sie schweben, ist vielen nicht bewusst. Trotz Verbot finden immer wieder Versammlungen statt. Gerüchte, das Virus sei mit Vitamin C-Präparaten und Kräutermischungen heilbar, verbreiten sich schnell.

Hilfe via Radio

Verlässliche Informationen über das Virus, wie man sich schützen kann und wo man Hilfe bekommt, sind jetzt überlebenswichtig. Für viele gibt es sie nur über das Radio. Ältere Menschen, alleinerziehende Mütter und Menschen mit Behinderung gehören zu den Schwächsten der Gesellschaft und können sich Zeitungen, TV und Internet oft nicht leisten. Ein Radio haben hingegen alle. Mama FM informiert besonders benachteiligte Gruppen in ihrer lokalen Sprache. Viele Menschen, wissen nicht, warum sie ihren beengten Wohnraum nicht verlassen sollen. „Die Gründe für die Ausgangssperren werden in den meisten Medien nicht gut erklärt. Manche glauben auch, sie werden verhaftet, wenn sie Symptome zeigen“, schildert Margaret Sentamu, die Leiterin von Radio Mama FM.

Gerechtigkeit für Ausgegrenzte

Als eines der wenigen gemeinnützigen Radios möchte Mama FM Menschen erreichen, die oft überhört werden und ihnen die Möglichkeit geben, selbst über ihre Situation zu berichten. Kinder etwa können über Gewalt an Schulen und in der Familie sprechen, Frauen mit einer Behinderung erzählen von Misshandlungen oder wie ihnen in Krankenhäusern wichtige Untersuchungen versagt werden. Sie schaffen Bewusstsein und bauen Druck auf die Politik auf. Das Programm gestalten Profis gemeinsam mit jungen Frauen und Männern aus schwierigen Verhältnissen, die bei Mama FM eine gute journalistische Ausbildung bekommen.

Arbeit ohne Bezahlung

Menschen, die auf Pflege angewiesen sind und etwa aufgrund einer Behinderung nicht alleine das Haus verlassen können, haben derzeit große Angst. Auch ohne erkrankt zu sein, wissen viele nicht, wie sie die Corona-Krise überleben sollen. Mama FM gibt Notrufnummern durch, weist auf spezielle Hilfsangebote hin und vermittelt verzweifelten Anruferinnen Unterstützung. Auch die Politik soll auf die Situation der Schwächsten aufmerksam werden. Dabei ist Mama FM auf Spenden angewiesen, diese sind in diesem Jahr bisher ausgeblieben. Die hohe Stromrechnung kann kaum noch bezahlt werden. Die 40 Mitarbeitenden wissen nicht, wie sie ihre Familien in der Krise versorgen sollen. Viele ihrer Verwandten haben zurzeit ebenfalls kein Einkommen, kaum jemand konnte Geld für schlechte Zeiten ansparen. Trotzdem arbeiten sie weiter – sie werden jetzt dringender denn je gebraucht.

Bitte helfen auch Sie!

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • Unterstützen Sie den laufenden Betrieb von Mama FM mit 100 Euro, um Tausende verlässlich über Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus zu informieren.
  • Unterstützen Sie den Bau einer Solaranlage mit 50 Euro, um die Stromkosten zu senken und das Überleben von Radio Mama FM langfristig zu sichern.
  • Helfen Sie einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter mit einem Beitrag von 70 Euro in dieser Krise, damit sie sich das Leben leisten können.

„Mama FM stärkt die Rechte besonders gefährdeter Menschen und hat so das Leben der Menschen in unserer Gemeinde wirklich verändert. Wir sind sehr dankbar für ihren Einsatz!“

Pater Peter Lugobe, Gemeindepriester
Margaret Sentamu Radio Mama FM

„Wir berichten intensiv über Hilfsangebote für Menschen mit einer Behinderung und andere benachteiligte Gruppen. Aber wir wissen nicht, wie wir dieses Jahr überstehen sollen.“

Margaret Sentamu, Geschäftsführerin von Mama FM
Alle Projekte