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Spendensumme: 75,00€

Überleben, Tag für Tag

Der Bürgerkrieg im Südsudan hat bisher hunderttausende Menschenleben gekostet und die Landwirtschaft zerstört. Babys und Kleinkinder bekommen viel zu wenig zu essen.

Als Elisabeth ihr erstes Kind bekommt, ist sie überglücklich. Doch das neugeborene Mädchen ist schwach und die junge Mutter aus dem Südsudan kann ihr nicht helfen – sie hat selbst zu wenig zu essen. An dem Tag, an dem die kleine Jane stirbt, geht für Elisabeth die Welt unter. Nach dem Tod ihres zweiten Kindes weint und schreit sie, bis ihr die Stimme versagt. Dann stirbt auch ihr drittes und viertes Kind an den Folgen des Hungers und Elisabeth verliert ihren Lebenswillen. Tagelang spricht sie kaum noch mit jemandem.

Weiterhin angespannte Situation

Im jüngsten Staat der Welt ist die Ernährungssituation nach wie vor sehr angespannt. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass derzeit fast sieben Millionen Menschen im Südsudan nicht genug zu essen haben. Das hat vor allem für die Kleinsten gravierende Folgen. Bekommen sie zu wenig zu essen, wachsen ihre Organe nicht richtig und die Kinder bleiben körperlich und geistig in ihrer Entwicklung zurück. Der Hunger schwächt die Menschen und macht sie anfällig für Krankheiten.

Drei nahrhafte Mahlzeiten für die Kleinsten

Heute ist Elisabeth in das Baby-Ernährungszentrum in Nyarjwa gekommen. Auf dem Arm trägt sie ihre Tochter Mary. Das zweijährige Mädchen lebt, doch auch sie zeigt Anzeichen einer Mangelernährung. Im Ernährungszentrum bekommen sie und 550 andere Babys und Kleinkinder bis fünf Jahre drei Mal pro Woche Reis, Linsen, Bohnen, Gemüse und Eier. Eine Ernährungsberaterin informiert Elisabeth und andere Eltern über Kindergesundheit, Stillen, eine ausgewogene Ernährung und Hygienemaßnahmen.

Ernährungszentrum mit Zukunft

Das Baby-Ernährungszentrum in Nyarjwa wird von unseren Projektpartnern und Projektpartnerinnen der weltweit tätigen Vinzenzgemeinschaft betrieben. Neben der angeschlossenen Klinik gibt es auch einen Kindergarten und eine Schule. „Wir möchten nicht nur, dass die Kinder überleben, sondern ihnen dazu eine bessere Zukunft ermöglichen“, sagt Betram Kuol, der schon seit vielen Jahren Projektverantwortlicher für die Vinzenzgemeinschaft ist. Auch Elisabeth wünscht sich, dass ihre Tochter eines Tages die Schule besuchen kann. Doch im Moment ist ihr Marys Überleben das Wichtigste. Helfen wir Mary und den anderen Kindern gemeinsam durch diese schwere Zeit.

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • Mit 75 Euro kaufen Sie einen Karton mit Milchulver, der unverzichtbar für die Entwicklung der Kleinsten ist.
  • Für 172 Euro kann genug Reis für einen ganzen Monat gekauft werden.
  • Mit 1.700 Euro ernähren Sie 150 Kinder einen ganzen Monat lang mit drei Mahlzeiten pro Woche.
Betram Kuol

„Unsere Vorratskammer ist beinahe leer. Wir brauchen dringend Reis, Bohnen und Milchpulver, damit die 300 Babys das Notwendigste bekommen!”

Betram Kuol
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