Hilfe für Straßenkinder in Ecuador

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Hilfe für Straßenkinder in Ecuador2018-10-09T12:26:20+00:00

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Hilfe für Straßenkinder in Ecuador

Schwester Narciza Pazmiño kümmert sich um straffällig gewordene Kinder und Jugendliche.

Viele ecuadorianischen Kinder und Jugendlichen arbeiten als Schuhputzer, Autowäscher, Verkäufer oder Lastenträger in den Straßen von Ambato. Viele der jungen Menschen beginnen früh auf der Straße zu leben. Hier werden sie leicht zu Straftaten verleitet und beginnen teilweise in Banden zu leben. Schwester Narciza leitet in Ambato ein Zentrum für 30 Straßenkinder, die meist von der Polizei und vom Jugendamt übergeben werden. Zwei Lehrer, eine Sozialarbeiterin und zwei Psychologen betreuen die Kinder und Volontäre aus Österreich helfen kräftig mit. Die Kinder sind schwer traumatisiert. In der Anfangszeit kann nur eine 24-Stunden-Betreuung verhindern, dass sie wieder auf der Straße landen. Die Erzieher sind ihre wichtigsten Bezugspersonen. Sie zeigen den Jugendlichen, dass sie geliebt werden und dass ein Leben abseits von Kriminalität und permanenter Angst vor Gewalt möglich ist. Durch einen geregelten gemeinsamen Tagesablauf lernen die Kinder ihr Leben zu meistern. Sie kümmern sich um Alltägliches wie Wäsche waschen, Aufräumen, Mahlzeiten und erhalten Hilfe bei den Hausaufgaben. Schwester Narciza  und ihr Team helfen bei der Reintegration in die Familien und bei der Vermittlung von Arbeitsplätzen für ältere Jugendliche.

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • Milch pro Kind pro Monat kommt auf 14 Euro
  • Fleisch pro Kind pro Monat kostet 17 Euro
  • Grundnahrungsmittel pro Kind pro Monat 31 Euro
  • Gemüse und Früchte pro Kind pro Monat 50 Euro

„Seit Monaten haben wir kein Geld mehr vom Staat bekommen. Wir arbeiten alle sehr hart, um durch Feldarbeit und Hühnerzucht die Kinder weiterhin gesund und nachhaltig ernähren zu können. Wir zählen in allen Belangen auf Ihre Unterstützung in dieser so schweren Zeit.“

Schwester Narciza Pazmiño Vargas

HINTERGRUND

Nachdem im Jahr 1998 Ecuador von einer Banken- und Währungskrise erfasst wurde, stieg die Inflation in den Folgejahren auf beinahe 100 Prozent. Im Jahr 2000 wurde der US-Dollar als offizielles Zahlungsmittel eingeführt – eine Notregelung, die bis heute gilt. Die Wirtschaftskrise traf, wie so oft, ganz besonders die Armen. Den ärmsten Jugendlichen werden zurzeit die Zukunftschancen verbaut.