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Spendensumme: 12,00€

Ausgebeutet und erniedrigt

Frauen in Abakaliki in Nigeria müssen sich selbst ausbeuten, um zu überleben und ihre Kinder zu ernähren. Viele konnten keine Schule besuchen und sind Analphabetinnen. Die kirchliche Sozialarbeiterin Bridget Nkechi hilft den Frauen nachhaltig. 

Ndidi schleppt sich auf einen sandigen Hügel nahe der Stadt Abakaliki. Die 33-Jährige ist im siebenten Monat schwanger. Auf ihrem Kopf trägt sie einen 50 Kilogramm schweren Sack mit Reis. Gemeinsam mit hunderten anderen Frauen siebt Ndidi auf dem Hügel den bereits geschälten und gesiebten Reis, um daraus essbare Reste zu gewinnen. Bezahlt werden die Frauen für die Arbeit nicht. Sie dürfen nur die gewonnenen Reisreste behalten und damit ihre Familien ernähren.

Alles für die Familie

„Ich will meine Kinder nicht hungern sehen, deshalb muss ich hier arbeiten“, sagt Ndidi. Auf dem Hügel riskiert sie jeden Tag ihr Leben und das Leben des Babys, das sie in ihrem Leib trägt. Unterstützt wird sie weder von ihrem Mann noch von ihrer Familie. Es liegt an ihr, mit dem Notwendigsten für ihre sieben Kinder zu sorgen. Die 30-jährige Theresa arbeitet ebenfalls jeden Tag auf dem Hügel. Vor sechs Jahren ist ihr Mann gestorben. Jetzt muss sie alleine für ihre fünf Kinder sorgen. „Ich fühle mich oft krank und bekomme schwer Luft durch den vielen Staub“, erzählt Theresa.

Ein offenes Ohr

Rund 400 Frauen sind gezwungen jeden Tag so hart zu arbeiten. Sie sind arm und haben kein Recht, ein Stück Land oder eine Farm zu besitzen. Ihr Zuhause sind winzige Lehmhäuser ohne Toilette, ohne Wasser. Die hygienischen Bedingungen sind katastrophal. „Die Frauen hier haben niemanden, der ihnen hilft oder auch nur zuhört. Die Arbeitsbedingungen sind prekär, alle Frauen haben bereits gesundheitliche Probleme“, sagt die kirchliche Sozialarbeiterin Bridget Nkechi. Deshalb sollen die Frauen Atemschutzmasken und vor allem Zugang zu Wasser bekommen. Bisher hatten sie während der Arbeit kaum etwas zu trinken.

Hoffnung auf Veränderung

Sozialarbeiterin Bridget will das Leben der Frauen und ihrer Kinder nachhaltig verändern: „Viele Frauen wollen eigene kleine Geschäfte eröffnen, damit sie selbstständig werden. Das ist ihre einzige Chance auf ein besseres Leben. Dabei helfen wir ihnen. Und dann sollen ihre Kinder möglichst schnell eine Schule besuchen können.“ Nur das bringt sie in eine gute Zukunft. Helfen wir Ndidi, Theresa und den anderen Frauen dabei!

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • Mit 12 Euro ermöglichen Sie einem Volksschulkind, einen Monat lang die Schule zu besuchen.
  • Für 174 Euro kaufen Sie den Frauen eine dringend benötigte Pumpe für einen Brunnen.
  • Mit 39 Euro schenken Sie 10 Frauen lebensnotwendige Atemschutzmasken für die Schwerarbeit.

„Die Menschen schauen auf mich herab als wäre ich das Letzte. Sie beleidigen mich. Aber ich mache das für meine Kinder. Ich will nicht, dass sie hungern müssen.“

Theresa, 30 Jahre
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