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Spendensumme: 245,00€

Frauen schützen, Familien stärken

Die Gewalt gegen Frauen hat in Ecuador tausende Familien zerstört und Kindern die Mutter genommen. Oft kennen die Betroffenen ihre Rechte nicht. Die Kirche klärt auf, schützt und stärkt.

„Am Anfang hat mir mein Mann den Himmel, den Mond und die Sterne versprochen“, erzählt Rosa Quiñones. Doch bereits wenige Tage nachdem sie ihren Sohn zur Welt gebracht hatte, begann für die damals 16-Jährige eine sehr schwere Zeit. „Er hat mich beleidigt, angeschrien und war nur noch wütend“, erinnert sich Rosa. Als sie zwei Jahre später erneut schwanger war, hoffte sie, nun besser behandelt zu werden. „Aber jeden Tag wurde er aggressiver. Er hat sich betrunken, dann hat er mich beleidigt, geschlagen und auch vergewaltigt.“ Immer wieder sperrte er sie ohne etwas zu essen in ein Zimmer ein.

Zuhause in Lebensgefahr

Dabei wollte die junge Frau mit seiner Hilfe der Gewalt in ihrer eigenen Familie entkommen. Wie sie selbst wurden auch Rosas Mutter und Großmutter von ihren Männern misshandelt. Gewalt gegen Frauen ist weit verbreitet in Ecuador. Besonders gefährdet sind Frauen und ihre Kinder, wenn sie vor Schlägen und Psychoterror fliehen wollen – oft endet der Versuch tödlich. Wer sich hilfesuchend an die Polizei wendet, läuft Gefahr, nicht ernstgenommen oder sogar verachtet zu werden.

Rechte kennen – Menschenwürde verteidigen

Rosa hat heute neuen Mut. Sie weiß, dass es keine Entschuldigung für das Verhalten ihres Mannes gibt und sie als Mensch wertvoll ist und Rechte hat. Gelernt hat sie das bei Isabel Padilla Ayoví von der lokalen Caritas. In Workshops werden zurzeit 60 Mütter aus den ärmsten Pfarren der Stadt über ihre Rechte aufgeklärt und sie bekommen als Opfer häuslicher Gewalt Hilfe. Viele sind Analphabetinnen und vom Einkommen ihrer Partner abhängig. Isabel und ihr Team bringen ihnen Lesen und Schreiben bei, auch Berufsausbildungen für ein selbstständiges Leben werden angeboten.

Ein Ende der Gewalt

Nach der Geburt ihrer jüngsten Tochter lebt Rosa seit kurzem bei ihrer Mutter. Ihre Kinder sollen nicht länger miterleben, wie sie erniedrigt wird. Für sie will Rosa die Gewaltspirale durchbrechen und ist dabei dringend auf Hilfe angewiesen, denn ihr Mann möchte keinen Unterhalt für ihre drei gemeinsamen Kinder zahlen. Trotz verbesserter Gesetze gibt es kaum staatliche Mittel für Gewaltprävention und den Schutz der Opfer. Nur dank Ihrer Spende kann sich die Kirche vor Ort so tatkräftig für Rosa und ihre Kinder einsetzen. Gemeinsam stärken wir Frauen und ihre Familien!

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • Für 245 Euro können Frauen in einem Workshop über ihre Rechte aufgeklärt und psychologisch unterstützt werden.
  • Mit 68 Euro versorgen Sie 15 mittellose Frauen und ihre Kleinkinder während des ganztägigen Unterrichts mit Essen und Getränken.
  • Mit 45 Euro kann eine Sozialarbeiterin bezahlt werden, um in den Armenviertel mit Opfern häuslicher Gewalt in Kontakt zu treten.
Rosa-Marisol-Quiñonez

„Ich bin Missio sehr dankbar, denn durch die Workshops konnte ich meine Ängste und Selbstzweifel ablegen. Jetzt ist es mir besonders wichtig, meine Kinder zu unterstützen.“

Rosa Marisol Quiñones
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