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Spendensumme: 76,00€

Der Wiederaufbau muss weitergehen

Wie lange wird es noch Christinnen und Christen im Irak geben? Nach Jahren der Gewalt sehen viele keine Zukunft mehr in ihrer Heimat. Sie brauchen dringend ein Zeichen der Hoffnung!

Niemand hatte es sich vorstellen können, doch dann musste alles ganz schnell gehen: Mitten in der Nacht flüchteten die Menschen aus ihren Häusern in der irakischen Ninive-Ebene vor der herannahenden Terrormiliz „Islamischer Staat“. In den darauffolgenden Gefechten wurden viele Häuser zerstört und mit ihnen das gesamte Hab und Gut der Familien. Brandschatzend zogen die Terroristen durch die Kirchen. Das Christentum im Irak sollte ausgelöscht werden – so ihr erklärtes Ziel.

Endlich wieder Zuhause

Fatin war erst 14 Jahre alt, als sie ihr Zuhause verlor. Drei lange Jahre verbrachte das Mädchen auf der Flucht. Viele ihrer Freundinnen haben das Land seither verlassen. Doch Fatins Familie möchte bleiben. Sie wissen, dass es auch von ihnen abhängt, ob das Christentum im Irak überlebt. Mithilfe der Kirche konnte ihr zerbombtes Haus wiederaufgebaut werden. Viele Menschen aber haben auch ihre Arbeit verloren. Sie sind auf gespendete Lebensmittel, Kleidung und Hygieneprodukte angewiesen.

Eine Zukunft im Irak

Um den Menschen eine Zukunft in ihrer Heimat zu ermöglichen, setzt die christliche Hilfsorganisation CAPNI bei einem traditionellen Handwerk an. Vor der Invasion des „IS“ war die Ninive-Ebene für ihre hochwertigen Lederprodukte bekannt. Nun soll eine neue kleine Lederfabrik den Lebensunterhalt vieler Familien sichern. Gemeinsam mit 24 Männern und Frauen hat Fatin gelernt, Gürtel und Taschen aus Leder zu fertigen und hat dabei ihre Leidenschaft für Design entdeckt.

Arbeitsplätze sichern Überleben

Noch muss sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen in einem weißen Container arbeiten. Aber schon bald sollen in einem neuen Gebäude 90 Menschen einen Arbeitsplatz finden. Jeder Arbeitsplatz ist unendlich wertvoll, denn nur so kann sich die Wirtschaft nach dem Krieg erholen. Bitte helfen Sie den Familien dabei, wieder für sich selbst sorgen zu können. Fatin hat durch ihre Arbeit neuen Mut bekommen und auch ihren beiden jüngeren Geschwistern schenkt sie Hoffnung. Sie sehen, dass es im Irak eine Zukunft für sie gibt.

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • Mit 76 Euro kann die Stromrechnung der neuen Lederfabrik einen Monat lang bezahlt werden.
  • Für 454 Euro kann eine Fachkraft engagiert werden, die den Menschen das Handwerk beibringt.
  • Die Miete des kleinen Fabrikgebäudes kostet 136 Euro im Monat.

„Ohne die Unterstützung von Christinnen und Christen in westlichen Ländern könnten wir nicht in unsere Heimat zurückkehren. Wenn die Geschäfte wieder öffnen, sind das Zeichen der Hoffnung.“

Archimandrit Emanuel Youkhana, Leiter von CAPNI
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