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Spendensumme: 25,00€

Begrabene Kindheit

Um zu überleben, müssen viele Kinder in Burkina Faso in den unterirdischen Tunneln der Minen arbeiten. Dabei riskieren sie alles. Nur eine gute Schulbildung kann ihr Leben langfristig verbessern.

Auf Knien und mit gebeugtem Rücken bricht Moussa mit einer Hacke große Gesteinsbrocken aus der Wand. Hunderte Tonnen Erde lasten über dem Kopf des Buben. Er darf nicht daran denken. Erst vor wenigen Jahren starben zwei seiner Kollegen unter den Erdmassen, als einer der Tunnel plötzlich einstürzte. Geändert hat ihr Tod nichts. Tag für Tag klettert der elfjährige Bub barfuß den 15 Meter tiefen Schacht hinunter, um nach wertvollen Metallen zu graben. „Ich will nicht stehlen, deshalb arbeite ich lieber hier“, sagt er nüchtern. Drei Euro verdient Moussa an einem guten Tag. An schlechten Tagen geht er leer aus, dann macht Moussa sich große Sorgen: Ohne das Geld, das er in der Mine verdient, bleiben seine elf Geschwister und er hungrig. Wie Moussa müssen tausende Kinder in den vielen inoffziellen Minen von Burkina Faso schuften. Für einen Hungerlohn riskieren sie ihr Leben und schädigen ihre Gesundheit.

„In der Mine musste ich sehr hart arbeiten. Ich war oft krank und wusste nie, ob ich Geld bekomme. Die Schule ist wichtig, weil ich als Erwachsener zum Beispiel Lehrer oder Krankenpfl eger werden kann.“

Zaïni, ehemaliger Minenarbeiter, 17 Jahre alt

„Ich will nicht stehlen, deshalb arbeite ich lieber hier.“

Moussa,11Moussa, 11 Jahre alt

„Fünf Jahre lang bin ich zur Schule gegangen, aber dann hatten wir kein Geld mehr. Seither arbeite ich jeden Tag in der Mine.“

Aboubacar, 15 Jahre

„Kinder sollten nicht in den Minen arbeiten. Man wird oft krank oder bekommt kranke Hände“, erzählt die 17-jährige Salmata von ihrer Arbeit in der Mine. Obwohl es verboten ist, wird beim Waschen der Metalle hochgiftiges Quecksilber eingesetzt. Die Dämpfe schädigen das Nervensystem der Kinder und führen langfristig zu Lähmungen, Psychosen und schließlich zum Tod. Salmata ist der Mine entkommen. Seit kurzem kann sie wieder zur Schule gehen. „Die Familien können sich oft keine Schultaschen, Hefte oder auch nur passende Kleidung für die Schule leisten. Ich versuche Menschen zu finden, die die Kinder unterstützen“, sagt Pater Charlemagne aus der Diözese Ouhigouya. In langen Gesprächen überzeugt er Eltern, in die Zukunft zu investieren, auch wenn diese für die Menschen, die von der Hand in den Mund leben, oft kaum vorstellbar ist. 50 Buben und Mädchen konnten dank Pater Charlemagne die Minen bereits hinter sich lassen und starten mit einer guten Schulbildung in eine bessere Zukunft. Mit Ihrer Hilfe wollen wir in einem ersten Projekt möglichst vielen weiteren Kinder den Schulbesuch ermöglichen.

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • Für 25 Euro schenken Sie einem Kind eine Schultasche mit Heften und Stiften.
  • Mit 240 Euro ermöglichen Sie einem Volksschulkind vier Jahre lang den Schulbesuch.
  • Mit 40 Euro kaufen Sie einem Kind Schuhe und Kleidung für die Schule.

„Wenn die Familien nichts zu essen haben, dann müssen die Kinder in den Minen arbeitet und können nicht zur Schule gehen. Aber nur durch eine gute Bildung wird sich ihr Leben langfristig verbessern.“

Pater Charlemagne Sawadogo