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Spendensumme: 75,00€

Medizinische Hilfe für die Ärmsten

Schwester Jacqueline Ndouga behandelt in ihrer Klinik in Makak schwangere Frauen kostenlos. Die Menschen in der Region sind auf die medizinische Versorgung durch sie angewiesen. Nun verteilt sie zudem Masken und versorgt die ärmsten Familien in der Corona-Krise mit Lebensmitteln und Wasser.

Marthe Bayiha sitzt in einem bunten Kleid im Warteraum einer Geburtenstation im Süden Kameruns. Sie ist viele Kilometer weit gegangen, um in den Ort Makak zu Schwester Jacqueline zur Untersuchung zu kommen. Marthe ist 22 Jahre alt und bekommt im Oktober ihr erstes Kind. „Die Geburtenstation ist wirklich wichtig für mich, es gäbe sonst keine Möglichkeit für Untersuchungen“, sagt sie. Ihre Familie lebt von dem, was sie Tag für Tag in der Landwirtschaft verdienen. Für Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft und eine sichere Geburt in einer Klinik fehlt das Geld. Die Corona-Pandemie setzt die Familie zusätzlich unter Druck. Schwester Jacqueline untersucht sie kostenlos und versorgt sie in dieser Zeit mit Nahrungsmitteln und Wasser.

Zufluchtsort
Jeden Tag kommen bis zu 200 Menschen hierher, um von Schwester Jacqueline und ihrem Team untersucht und behandelt zu werden. Die meisten von ihnen sind Frauen, die ein Kind erwarten oder um die Gesundheit ihrer Neugeborenen besorgt sind. Nicht für alle geht eine Schwangerschaft gut aus. Wie Marthe hatte sich auch die 21-jährige Carissa auf ihr Baby gefreut. Mitten in der Nacht erreichte sie die Geburtenstation, doch in den frühen Morgenstunden verlor Schwester Jaqueline den Kampf um das Leben des Babys. Es war drei Monate zu früh zur Welt gekommen. „Sie hätte Grace geheißen”, erzählt Carissa tief getroffen. „Mit einem Brutkasten hätte ich das kleine Mädchen retten können”, ist sich Schwester Jacqueline sicher.

Ungewisse Zukunft in Kamerun
Wie es für Marthe, Carissa und die vielen Tagelöhner und Tagelöhnerinnen in Kamerun weitergeht, ist ungewiss. 737.000 Menschen  sind im Land auf der Flucht, mehr als eine Million Menschen braucht dringend humanitäre Hilfe, die durch die Corona-Pandemie jetzt kaum geleistet werden kann. Schwester Jacqueline und die Kirche vor Ort tun alles, um den Ärmsten zu helfen und besonders Schwangere und junge Mütter vor dem Virus zu schützen. Das ist nur mit Ihrer Unterstützung möglich!

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • Mit 47 Euro kann Schwester Jacqueline 100 Masken kaufen und an jene Menschen verteilen, die sie sich nicht leisten können.
  • Mit 34 Euro bekommt eine Familie das Notwendigste zum Überleben für einen ganzen Monat.
  • 7.533 Euro kostet ein neuer Brunnen bei der Gesundheitsstation. Nur so gibt es Wasser für die Menschen in Makak.
Marthe Ngo Bayiha

„Im Oktober bekomme ich mein Baby. Ich wünsche mir einfach nur, dass ich genug zu essen und zu trinken für das Baby habe. Die Corona-Pandemie macht mir Angst.“

Marthe Ngo Bayiha
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