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Die Katastrophe überbrücken

Statt für Prüfungen zu lernen, machen sich die Kinder der St. Bernadette Volksschule in Uganda große Sorgen. Mit der Corona-Krise kam auch der Hunger. Schwester Lucy hilft ihnen durch dieses schwere Jahr.

Eigentlich wollte Julius in diesem Jahr die Volksschule abschließen. Jeden Tag stand der Zwölfjährige um drei Uhr morgens auf, um den Lernstoff vom vergangenen Tag zu wiederholen. Er weiß, dass er nur mit ausgezeichneten Noten bei der nationalen Abschlussprüfung auf ein Stipendium an einer weiterführenden Schule hoffen kann. Schon jetzt können sich seine Eltern den Schulbesuch von Julius, seiner achtjährigen Schwester Priscilla und dem fünfjährigen Patrick nicht leisten.

Schule als Notanker

Das wenige, was Julius Vater auf einem kleinen Feld erwirtschaftet, reicht kaum, um Lebensmittel und Miete zu bezahlen. Dazu kommen die Abgaben an den Besitzer des Feldes. Verzweifelt baten die Eltern Schwester Lucy Kabagweri, die Direktorin der St. Bernadette Volksschule am Rande der ugandischen Stadt Jinja, um Hilfe. Mit Unterstützung aus Österreich können alle drei Geschwister die Schule besuchen und bekommen dort auch zu Essen. Die Corona-Pandemie hat nun aus einer schwierigen Situation eine katastrophale gemacht.

Corona-Krise und der Hunger

Seit März sind die Schulen in Uganda geschlossen. Tausende Eltern haben ihr Einkommen verloren und versuchen, ihre Familien mit kleinen Aushilfsjobs zu versorgen. Oft sind Kinder tagsüber sich selbst überlassen. Ohne das teils kostenlose Schulessen bleiben viele hungrig. Da der Staat kaum in die Schulbildung investiert, wurden viele Lehrkräfte der St. Bernadette Schule bisher von den Eltern bezahlt. Seit April haben auch sie kein Einkommen mehr. „Sie können sich kein Essen und keine Seife mehr leisten“, berichtet die Sacré-Coeur-Schwester Lucy. „Das Leben ist wirklich schwer, wir beten, dass sich die Situation bald bessert!“

Überleben, bis die Schule wieder öffnet

Noch weiß die Ordensfrau nicht, wann sie ihre Schule wieder öffnen kann. Ob Julius die Abschlussprüfung im November schreiben können wird, ist höchst ungewiss. Währenddessen steigt die Zahl der Corona-Infizierten trotz harscher Maßnahmen stark an, Ende Juli vermeldet das ugandische Gesundheitsministerium die ersten Toten. Für Schwester Lucy geht es jetzt darum, die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte durch diese Katastrophe zu bringen. Mit Ihrer Hilfe können Bohnen, Öl, Zucker, Mehl und Seife an die Familien verteilt und die Gehälter der Lehrinnen und Lehrer wieder bezahlt werden.

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • 50 Kilogramm Bohnen kosten 50 Euro und sind eines der wichtigsten, weil nahrhaftesten Lebensmittel.
  • Mit 115 Euro kann eine Lehrerin/ein Lehrer einen Monat lang bezahlt werden. 22 Lehrkräfte und ihre Familien sind darauf angewiesen.
  • Mit 67 Euro versorgen Sie eine Familie zwei Monate lang mit Grundnahrungsmitteln.
Schwester Lucy vor baufälliger Tür

„Wir konnten unsere Lehrerinnen und Lehrer seit April nicht mehr bezahlen, sie wissen nicht, wie sie ihre Miete zahlen sollen. Auch das Leben der Kinder ist sehr schwer Zuhause ohne Schule.“

Schwester Lucy Kabagweri
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