Projekt Beschreibung

8.494€ von 35.000€ gespendet
Zahlungsmethode auswählen
Persönliche Informationen

Anschrift des Spenders

Spendensumme: 100,00€

Überleben ohne Lebensgrundlage

Ausgangssperren aufgrund des Corona-Virus treffen arme Familien und Tagelöhner in Indien besonders hart. Wenn sie nicht auf die Straße dürfen, verdienen sie kein Geld und können ihre Familien nicht versorgen.

Es ist eine Katastrophe für die ärmsten Familien im Bundesstaat Assam im Nordosten von Indien: Um gegen die Corona-Pandemie anzukämpfen, hat die indische Regierung die im März verhängten Ausgangssperren im ganzen Land bis Mai verlängert. Das bedeutet für viele Familien noch länger ohne Einkommen überleben zu müssen. Normalerweise verdienen die Menschen ihren geringen Lebensunterhalt als Tagelöhner. Erspartes besitzen die Wenigsten. Die salesianische Organisation Bosco Reach Out (BRO) hilft den Ärmsten, damit sie diese kritischen Wochen überleben.

Zusätzliche Herausforderung

Wie überall beeinflusst die Corona-Krise auch in Assam stark die Wirtschaft. Das wiederum trifft die Ärmsten der Armen besonders hart, als ob es nicht schon genug wäre, dass die Menschen nicht mehr arbeiten gehen können, um Geld für sich und ihre Familien zu verdienen. Durch den landesweiten Lockdown verlangen Händlerinnen und Händler jetzt oft den zehnfachen Preis für Grundnahrungsmittel und Gemüse – unerschwinglich für viele Menschen.

Schutz gegen Infektionen

Viele arme Familien sind nicht ausreichend darüber informiert, wie sich das Corona-Virus verbreitet und wie sie sich selbst vor einer Ansteckung schützen können. Bosco Reach Out stellt kleine Vorsorge-Pakete zusammen, die gratis an die Menschen in Assams Hauptstadt Guwahati verteilt werden. Neben zwei Schutzmasken ist darin ein Stück Seife und eine bebilderte Anleitung mit Schutzmaßnahmen gegen das Virus enthalten. So können sich die Menschen aktiv gegen eine Infektion schützen.

Hungern in der Quarantäne

Am schlimmsten ist für die Menschen aktuell jedoch, dass sie hungern müssen. Die Organisation BRO unterstützt die bedürftigen Familien sowie Obdachlose mit Nahrungsmitteln und Mahlzeiten. Sie verteilt Lebensmittelpakete bestehend aus Öl, Reis, Sojabohnen und Dal (Gericht aus Hülsenfrüchten) an Familien in den armen Vierteln von Guwahati. Damit sind vier Personen für ein bis zwei Tage versorgt. Doch ein Ende der Quarantäne in Indien ist noch nicht in Sicht und die Menschen in Assam müssen weiterhin jeden Tag aufs Neue darum kämpfen zu überleben.

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • Für 25 Euro bekommen obdachlose Menschen in den Slums eine warme Mahlzeit.
  • Für 100 Euro bekommen 50 Familien ein Paket mit Lebensmitteln für zwei Tage.
  • Mit 50 Euro finanzieren Sie 50 Sets bestehend aus zwei Schutzmasken, Seife und einer Informationsbroschüre über Hygienemaßnahmen.

„Tausende Menschen können die Quarantäne nur mit Hilfe durchstehen. Mangelernährung würde die Menschen zusätzlich anfällig für eine Infektion machen.“

Father Anthonimuthu Jayaprakash, Geschäftsführer von BRO
Alle Projekte