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Spendensumme: 35,00€

Hoffnung für die Ziegel-Sklaven

Gebückt und eingehüllt in Staub schuftet Mehnaz seit sie klein ist in einer Ziegelfabrik in Pakistan. Mit der Covid19-Pandemie schrumpft der zuvor schon karge Lohn der Hunderten Menschen dort weiter. Um zu überleben, brauchen sie rasche Hilfe.

Mit bloßen Händen formen Mehnaz und ihr Mann die Ziegelsteine aus Ton und Lehm. Die Luft ist stickig und voller Staub. Dichter schwarzer Rauch dringt aus den Schloten der Fabriken. Die zwei kleinen Kinder des Paares müssen mithelfen und 16 Stunden am Tag die schweren Steine schleppen. Schule gibt es am Rande der Stadt Multan in Pakistan keine. Und Geld, sie woanders hinzuschicken, erst recht nicht.

Christinnen und Christen in der Schuldenspirale

Mehnaz und ihr Mann sind so wie Hunderte andere hier Christen. Im mehrheitlich muslimischen Pakistan bleibt ihnen als Arbeit oft nur das, was sonst niemand machen will. So verdingen sich seit Generationen viele in den Ziegelfabriken. Umgerechnet drei Euro Lohn erhält Mehnaz am Tag. Das reicht nicht zum Leben. Die Arbeiterinnen und Arbeiter sind gezwungen, sich vom Fabrikchef einen Vorschuss ausbezahlen zu lassen. Monat für Monat steigen so ihre Schulden bei ihm weiter. „Wir sind ihm völlig ausgeliefert“, sagt Mehnaz, „und kommen aus dieser Spirale nicht raus.“

Hungern wegen Covid19

Das Leben von Mehnaz, ihrem Mann und etwa 200 weiteren Familien ist das von modernen Sklaven. Sie hausen in brüchigen Baracken aus Lehm, ohne fließendes Wasser und nur stundenweise mit Strom. Um die Luftqualität in der Corona-Pandemie zu verbessern, ordnete der pakistanische Staat die zeitweise Schließung der Ziegelfabriken an. Eine Katastrophe für Mehnaz und die anderen – plötzlich verloren sie den Rest ihres kargen Lohnes. Hunger zog in die Hütten. „Ich weiß nicht mehr, wann ich das letzte Mal gegessen habe“, klagt Habib, ein Nachbar von Mehnaz.

Hilfe ist möglich

„Wir hatten schon keine Hoffnung mehr“, sagt Mehnaz: Keine Arbeit, kein Lohn, dazu hohe Schulden und Kinder, die Hunger haben. Nun versucht Missio Österreich mit der örtlichen Caritas das Leid zu lindern. Solange die Fabriken geschlossen bleiben, bekommen 1.400 Menschen auf dem Gelände der Fabriken Essenspakete. Sie enthalten Mehl, Reis, Linsen und Öl sowie Milch, Zucker und Früchte. Damit die Menschen in den kalten Nächten nicht länger auf dem Boden schlafen müssen, erhalten sie Decken und Matratzen. Spenden Sie diesen geschundenen Menschen Hoffnung. Ihre Hilfe rettet Leben!

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • Mit 35 Euro versorgen Sie eine ganze Familie zwei Monate lang mit Nahrung.
  • Für 70 Euro lassen sich 60 Kilo Linsen für die Kleinsten kaufen.
  • Mit 90 Euro bekommen zwei Familien Essen und wärmende Decken sowie Matrazen.

„Sie zwangen uns hohe Schulden auf. Nun verdienen wir so wenig, dass wir nicht wissen, wie wir damit überleben sollen.“

Mehnaz, 30 Jahre
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