Ausbruch aus einem Leben voller Gewalt

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Ausbruch aus einem Leben voller Gewalt2018-10-10T20:59:29+00:00

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Spendensumme: 113,00€

Ausbruch aus einem Leben voller Gewalt

Die Kinder im Rehabilitationszentrum Kampiringisa haben bereits viel Schreckliches erlebt. Teilweise wurden sie selbst gewalttätig. Nun bekommen sie die Chance auf eine bessere Zukunft.

Sie sind zu Hause unerwünscht, wurden als Kindersoldaten missbraucht oder haben ihre Eltern verloren – viele der Kinder lebten auf der Straße, bevor sie von der Polizei aufgegriffen und nach Kampiringisa gebracht wurden. Die Zeiten, in denen sie in der berüchtigten „Besserungsanstalt“ tagelang eingesperrt wurden, sind vorbei. Dennoch leben die Kinder im Alter von 12 bis 17 Jahren hier unter sehr schwierigen Umständen. Für genügend Kleidung, neue Matratzen und eine ausgewogene Ernährung fehlen die finanziellen Mittel. Die Waschräume sind in einem sehr schlechten Zustand. Unermüdlich setzen sich Freiwillige, eine Projektleiterin der Diözese, Katechisten und Priester aus der nahegelegenen Pfarre für die Kinder ein. Sie beten mit ihnen, geben Religionsunterricht und kümmern sich um ihre Gesundheitsversorgung. In Werkstätten lernen die Jugendlichen nähen, tischlern, schweißen und Schuhe herzustellen. Mit dieser guten Ausbildung finden sie einmal leichter Arbeit und können sich eine Zukunft aufbauen. Darüber hinaus benötigen viele Kinder dringend professionelle Hilfe, um die Traumata, die sie erlebt haben, verarbeiten zu können.

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • 15 Euro kostet eine Bibel in der zentral-ugandischen Sprache Luganda.
  • Mit 113 Euro kann eine Nähmaschine gekauft werden. So können die Jugendlichen zu Schneiderinnen und Schneidern ausgebildet werden.
  • Für 1.250 Euro können 100 Paar neue Schuhe für die Kinder gekauft
    werden.

„Die Kinder haben das Gefühl, dass sie ausgeschlossen werden und auf ihren Rechten herumgetrampelt wird. Wir wollen ihnen Hoffnung und ein Gefühl der Zugehörigkeit geben.“

Father Vincent Mulumba

HINTERGRUND

Um auf der Straße zu überleben, haben viele der Kinder und Jugendlichen, die nun in Kampiringisa leben, gestohlen, waren Gang-Mitglieder, drogensüchtig oder gaben die Gewalt, die sie erlebt haben, an andere weiter. Früher wurden sie deshalb nicht als Opfer, sondern vorallem als Verbrecher gesehen. Mithilfe des Rehabilitationsprogramms der Kirche vor Ort sollen sich die Kinder wieder angenommen fühlen und lernen, füreinander da zu sein. So werden sie auf ein eigenständiges Leben vorbereitet.

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