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Spendensumme: 112,00€

Chancen für Nomadenkinder in Kenia

Viele Kinder sind unterernährt. Sie können nicht in die Schule gehen. Denn die ist viel zu weit entfernt.

Die anhaltende Dürre in Kenia bedroht viele Menschen, ganz besonders im Turkana-Gebiet. Die jährliche Regenzeit von Oktober bis Dezember ist heuer ausgefallen. Kein Tropfen hat das Gebiet erreicht. Wer aus dem Turkana-See trinkt, erbricht, bekommt Durchfall und die Knochen werden weich wie Gummi. Die Kinder der Turkana-Nomaden leiden am meisten. Sie erhalten nur jeden zweiten Tag ein wenig Mais. Die Unterernährung führt zu dauerhaften Schäden. Darüber hinaus werden sie als Arbeitskräfte ausgebeutet. Bischof Dominic Kimengich will den Kindern helfen. In drei Zentren sollen 350 besonders gefährdete Kinder im Vor- und Volksschulalter betreut werden, ein Frühstück, ein Mittagessen und ein wenig Obst und Sojamilch erhalten. Ihre Schulgelder, Schulmaterialien, Schuluniformen und der Transport zur Schule werden ihnen finanziert. Wer besonders weit weg wohnt, wird bei Müttern in der Nähe eines Zentrums versorgt. Katechisten und Sozialarbeiter stehen über Hausbesuche mit den Familien in permanentem Kontakt.

Verändern Sie mit uns die Welt!

  • Ein Karton Seife kostet 7 Euro, damit die Kinder nicht durch fehlende Hygiene krank werden
  • Schuluniform pro Kind: 15 Euro
  • Mit 46 Euro können Schulmaterialien für ein Schulkind besorgt werden, damit es alles mitschreiben kann.
  • Nahrungsmittel pro Kind 112 Euro.
  • Aufwandsentschädigung für einen Sozialarbeiter pro Monat 205 Euro.

„Die Kinder brauchen Stabilität, Ausbildung und Frieden. Nur so ist eine bessere Zukunft möglich.“

Bischof Dominic Kimengich, Diözese Lodwar

HINTERGRUND

Die Turkana befindet sich in einem von Konflikten belasteten Gebiet von Kenia. Den bewaffneten Kämpfen zwischen den Nomaden-Stämmen fallen
auch Kinder zum Opfer. Gleichzeitig leben die Nomaden unter der Armutsgrenze. Aufgrund des Klimawandels trocknen die Seen aus. Vom Fischfang können immer weniger leben.