20.04.2017

Venezuela: Versorgungskrise tötet Priester

Der schweren Versorgungskrise in Venezuela ist nun auch ein Priester zum Opfer gefallen. Der 35-jährige José Luis Arismendi ist am vergangenen 15. April im Universitätskrankenhaus von Los Andes gestorben, nachdem er zwei Tage lang vergeblich auf Medikamente zur Behandlung einer vermuteten Meningitis gewartet hatte. Das meldete der vatikanische Nachrichtendienst Fides an diesem Mittwoch.

Vergebliche Bemühungen von Kardinal Porras

Vergeblich waren auch die Bemühungen des Kardinals Baltazar Porras, dem Erzbischof von Merida. Ihm war es gelungen, die benötigten Antibiotika in Caracas aufzutreiben, doch er konnte sie dem Geistlichen nicht rechtzeitig zukommen lassen. Dieser war erst seit zwei Jahren Priester und in der Diözese von Cabimas tätig.(rv)

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