03.03.2017

Kenia: "Korruption und Stammesdenken gefährden unser Land"

“Stammesdenken und Korruption gefährden den Frieden und die Stabilität unseres Landes”, so der Präsident der bischöflichen Justitia-et-Pax-Kommission, Bischof Cornelius Korir, bei der Eröffnung der Fastenaktion der Bischofskonferenz, in deren Mittelpunkt die Vorbereitung auf die Wahl im August dieses Jahres stehen soll. 

In seiner Ansprache auf dem Vorplatz der Universität Nairobi erinnerte der Bischof an den Appell von Papst Franziskus während seines Besuchs in Kenia im November 2015 und dessen Bitte um die Beendigung des Stammesdenkens. 

“Gleichsam sollten wir uns an die Worte von Papst Franziskus über die Korruption erinnern und an die Untätigkeit, wenn es darum geht dieses Geschwür, dass das Gewebe unseres Landes zerstört, aufzuhalten“, so der Bischof von Eldoret.

“Korruption”, so Bischof Korir weiter, “raubt die notwendigen staatlichen Ressourcen, die Millionen von Kenianern aus ihrem Elend und extremer Armut holen könnten”. Dabei erinnerte er auch an die vielen arbeitslosen Jugendlichen „die sich von den Sirenen der Radikalisierung und der Gewalt verführen lassen”.
(fides)

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