31.10.2017

Ägypten: Kopten fordern Ende der Diskriminierung

Die koptischen Christen in Ägypten rufen erneut zu einem Ende der Diskriminierung auf. Zuletzt seien zwei Betende in der Provinz Minya in zwei verschiedenen Kirchen belästigt und mit Steinen beworfen worden, beklagt die Diözese in einer Mitteilung.

Mehrere Kirchen seien geschlossen worden, die Situation habe sich seitdem weiter verschlechtert: „Es ist, als ob das Gebet ein Verbrechen ist, für das die Kopten bestraft werden müssen“, heißt es in der Mitteilung.

In Ägypten leben über neun Millionen koptische Christen, rund zehn Prozent der Bevölkerung. Immer wieder kommt es zu Diskriminierungen und Anschlägen. So gab es etwa am vergangenen Palmsonntag blutige Attacken auf zwei Kirchen.
(rv)

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