Kinder sterben, weil sie unterversorgt sind

Die kleine Diéynaba Faye schwebt in Lebensgefahr. Sie weint herzzerreißend.

Das entzückende Mädchen mit pinkem Kleid und rosa Mützchen ist vor kurzem ein Jahr alt geworden – und wiegt gerade einmal drei Kilo. Mit ihren dünnen Armen und Beinen scheint sie ganz zerbrechlich. Ihre Mutter Maréme hat sie in die Krankenstation der Schwestern vom Heiligen Herzen Mariens in Thiès, einer Provinz im Senegal, gebracht. Das ist der einzige Ort, wo sie als arme Bäuerin auf medizinische Hilfe hoffen kann.

Ein Krankenhaus oder einen Arzt kann sie sich nicht leisten. Sieben Kilometer ist sie mit der Kleinen von ihrem Dorf zu Fuß hierhergegangen. Schon um fünf Uhr früh war sie vor der Krankenstation. Der Warteraum war da bereits übervoll. 

Jeder ist willkommen

Geduldig wartet Maréme mit ihrer Tochter, bis Schwester Françoise sich um Diéynaba kümmert. Das Mädchen wird untersucht und gewogen. Maréme ist verzweifelt, weil sie nicht weiß, warum ihre Diéynaba nicht wächst. Schwester Françoise erklärt, was sie zur Ernährung und Behandlung wissen muss und gibt ihr Medikamente mit. Maréme ist wie viele Frauen der Umgebung Bäuerin. Sie muss den ganzen Tag am Feld arbeiten. Ihre drei Kinder müssen alle mit aufs Feld.  

Zu Hause gibt es keinen Strom und kein fließendes Wasser. Zu essen haben sie nur Mais und Getreide. Milch für die Kinder gibt es nie. Die ist viel zu teuer. Ihr Mann versucht die Familie am Leben zu erhalten. Ob es schwer ist? – Ja. Aber Maréme beklagt sich nicht. Zu groß ist ihre Dankbarkeit. Beim Abschied steckt Schwester Françoise ihr noch etwas Geld aus der eigenen Tasche zu – für Milch, sagt sie. Maréme ist glücklich. Sie kann nun hoffen, dass ihre Diéynaba überlebt. 

Junge Mütter und ihre Kinder im Senegal: Lassen wir sie nicht allein!

  • 10 Prozent der Kinder im Senegal sind unter- und mangelernährt.
  • Die Mütter werden auf ihre Schwangerschaft nicht vorbereitet. Sie wissen nicht, dass sie auf ihre eigene Ernährung und die Ernährung der Kinder achten müssen. Oft essen sie nur Getreide und Mais, ohne Vitamine oder Mineralien.
  • Das Wachstum und die Entwicklung der Kinder wird durch diese Mangelernährung stark gehemmt, was bis zum Tod führen kann.

Helfen Sie helfen!

Für die Gesundheit der Kinder Online-Spenden.

Ihre Hilfe ist notwendig!

Für die Gesundheit der Kinder jetzt Online-Spenden.

Beträge mit großer Wirkung

  • Mit 20 Euro kann ein Baby eine medizinische Grundversorgung mit den dazu gehörigen Medikamenten erhalten.
  • Die Grundausrüstung einer Gesundheitsstation für Kleinkinder (Waage, Messgeräte, Kochgeschirr etc.) beträgt 50 Euro.
  • Ein Kurs für eine junge Mutter über Ernährung und Mutter-Kind Gesundheit kostet 90 Euro im Jahr. Wir planen 50 dieser Kurse abzuhalten

Kontakt

Projektabteilung
DI Jutta Becker
(+43) 1 / 513 77 22 DW 33
projekte(at)missio.at

  Missio - Päpstliche Missionswerke in Österreich  A-1010 Wien, Seilerstätte 12/1  Tel. (+43) 1 / 513 77 22  missio(at)missio.at
Spenden-Guetesiegel