„Was mich bei unserer Arbeit motiviert? – Den Menschen Leben zu schenken. Es ist unbeschreiblich, die Freude im Gesicht eines Menschen zu sehen, wenn wir ihm helfen – Tränen von Freude in einem Gesicht voller Leid, das bereits aufgehört hat zu sprechen. Wir möchten euch in Österreich von dieser Freude berichten. Wir sind stolz, dass wir von euch unterstützt werden. Danke für eure Gro.zügigkeit und euren Beistand in unserer schweren Situation. Wir beten für euch!“ - Eine Schwester vom Guten Hirten

Ich will leben!

Das ist mein Zuhause“, der kleine Sayid schaut auf die Überreste der Straße, in der er aufgewachsen ist. Die Hälfte seiner Familie ist weg – entweder tot oder vor dem Krieg geflohen. Er lebt mit seiner Mutter und seinen Geschwistern in diesen Trümmern. Er weiß, dass er tapfer sein muss. Er will zur Schule gehen und träumt von einer Zukunft, die besser ist als alles, was er kennt. Sayid ist sechs Jahre alt. Er kennt nur Krieg. An eine Zeit des Friedens kann er sich nicht erinnern.

So wie Sayid geht es vielen Kindern in Syrien. Sie trotzen dem Krieg mit ihrem Willen zu leben und zu überleben. Deshalb ist die Freude in ihren Herzen, trotz all der Wunden, noch nicht gestorben. Sie lachen und erzählen sich Witze im Bunker, einfach um mit der Situation klar zu kommen. Sie wollen eine Zukunft. Es wird ihre Aufgabe werden, Syrien wieder aufzubauen. Wir von Missio helfen ihnen dabei! Unsere Partner, die Schwestern vom Guten Hirten in Damaskus sind seit Jahren vor Ort bei den Menschen.

Die Kirche bleibt vor Ort

Ich will bei euch bleiben!“– wir besuchen gerade eine Familie in einemTrümmerhaufen, der einmal ihr Hausgewesen ist, als das jüngste Kind auf uns zugelaufen kommt und uns diese Worte mit einem strahlenden Gesicht entgegenruft. In dem Moment begriff ich unsere große Verantwortung: Wir sind für dieMenschen hier, für die Kinder, die vom langen Krieg so ausgezehrt sind, vermutlich der einzige Ort der Sicherheit, derGeborgenheit und der Liebe,“ erzählt eine Schwester* vom Guten Hirten.

Wie geholfen wird

Die Schwestern betreiben eine Gesundheitsstation in Damaskus und gemeinsam mit vielen freiwilligen Helfern unterstützen sie die Familien. Sie versorgen tausende Menschen unter den schwersten Bedingungen, besuchen sie zu Hause, trotz Bomben und Belagerung. Die Opfer des Krieges erhalten lebensnotwendige Nahrung, die Babies werden mit Vitaminen und Aufbaustoffen versorgt, den Kranken und Verwundeten geben sie die rettende Betreuung und Medikamente. In manchen Gebieten Syriens und des Irak sind die Gesundheitsstationen von den Schwestern vom Guten Hirten die einzigen, die noch arbeiten.

*Aus Sicherheitsgründen können wir keine Namen nennen. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis. 

Wirken Sie mit! Wir dürfen die Kinder in Syrien nicht alleine lassen!

  • 25 Euro kosten die Lern-Unterlagen für ein Kind pro Schuljahr
  • Milch und Medikamente für Babies kosten 50 Euro für drei Monate
  • Die Versorgung einer schwangeren Frau mit Zusatznahrung und Vitaminen beträgt 100 Euro
  • Für jede größere medizinische Behandlung oder kleinere Operation werden 275 Euro benötigt

Helfen Sie helfen!

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Projektabteilung
DI Jutta Becker
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