Lucy wartet. Es ist Mittag und glühend heiß. Das kleine Mädchen ist hungrig. So sehr, dass es wehtut. Zu Essen bekommt sie nur in der Schule. Ihre Eltern haben nichts. Es gibt keine Ernte. An den Tischen von Lucys Schule sitzen täglich neue Kinder. Je größer die Not, desto weitere Wege müssen sie zurücklegen – für eine Schüssel gekochter Bohnen mit einer Handvoll Mais.

„Die Kinder sind vom Hunger besonders betroffen“, erklärt Pater Avelino. Er leitet die Missionsstation Narikotome in der Diözese Lodwar. Seine Gemeinde  liegt im trockensten Gebiet. Unzählige Kinder sind bereits massiv unterernährt. „Für viele Eltern ist die Ausspeisung in Schulen und Kindergärten die einzige Chance. Und die Hoffnung, dass ihre Kinder überleben.“

Niemand wird weggeschickt. „Man kann sich die Verzweifl ung kaum vorstellen. Ich bin dankbar für jeden Sack Mais oder Bohnen. Auch wenn sie bereits das Fünffache kosten“, sagt Pater Avelino. „Die Menschen übernehmen als Gegenleistung soziale Tätigkeiten im Dorf. Das stärkt die Seele. Und die Gemeinschaft.“

Der Wüste standhalten

In Ostafrika herrscht die größteDürrekatastrophe seit 70 Jahren. Über20 Millionen Menschen sind davon betroffen, Millionen sind vom Hungertod bedroht. Es wird immer schlimmer.

Lowarengak, ein Dorf in der Turkana: Die komplette Wasserversorgung hängt an einer einzigen Wasserpumpe. Diese steht neun Kilometer entfernt. Frauen und Kinder schleppen Wasser in Plastikkanistern ins Dorf. Mühevoll und kilometerweit.

Es reicht gerade zum Trinken. Fällt sie aus, gibt es nichts.


Mit Brunnen Zukunft schenken.  

Vor der Schule im nahen Lapur soll deshalb ein Brunnen entstehen. Er kann bis zu 8.000 Menschen auch in Notzeiten mitWasser versorgen. Wasser ist Leben.Damit können die Familien sich selbst helfen. Sie können kleine Gärten bewässern– und so Trockenheit und Hunger dieStirn bieten. „Jetzt geht es darum, die größte Not zu überstehen“, sagt Pater Avelino. „Doch wir müssen mit den extremen Klimaveränderungen leben lernen. Damit es wieder Hoffnung gibt. Und eine Zukunft in Würde.“

Ihre Spende rettet. Bitte helfen Sie jetzt!

  • 24 Euro für einen Sack Mais für eine hungernde Familie. Dafür übernehmen sie wichtige soziale Tätigkeiten.
  • 50 Euro pro Woche für eine tägliche Mahlzeit für über 100 Kinder in der Schule, um sie vor Unterernährung zu bewahren.
  • 100 Euro Baustein als Beitrag für einen Brunnen. Wo Wasser ist, ist Leben. Nur Brunnen helfen nachhaltig. Ein Brunnen mit Solarpumpe kostet 9000 Euro.

Helfen Sie helfen!

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