Bilder sagen mehr als tausend Worte

Missio verstärkt seine mediale Präsenz im TV-Bereich, um neue Zielgruppen zu erreichen und die unterstützten Projekte noch besser in den Fokus zu rücken. Dazu wurde auch eigens ein Fernsehstudio im Herzen Wiens errichtet.

allewelt März/April 2021

Es ist 12.00 Uhr, die Glocke ertönt und Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner betritt die Licht-der-Völker-Kapelle in der Seilerstätte in Wien. Gleich wird er hier die Heilige Messe feiern und jeder kann mitfeiern. Diese täglichen Mittagsmessen werden seit dem ersten Lockdown im März 2020 live im Internet auf dem YouTube-Kanal von Missio Österreich übertragen, mit großem Erfolg. Immer mehr Menschen schauen zu und beteiligen sich auch interaktiv, indem sie etwa Fürbitten schicken, die während der Messe von Pater Karl und der feiernden Gemeinde mitgetragen werden. Durch die persönliche Interaktion und die moderne professionelle Übertragung, wird die tägliche Messe zu einem besonderen Moment für tausende Menschen.

„So wie wir jetzt ausgestattet und besetzt sind, können wir Weltkirche wirklich breit präsent werden lassen.“

Katharina Breiner, Head of PR&Media

„Unser großer Vorteil war, dass wir schon vor der Corona-Krise technisch gut ausgestattet waren und der katholische Fernsehsender K-TV wöchentlich die Mittagsmesse aus unserer Kapelle übertragen hat. So war auch schon ein gewisses Publikum da. Wir freuen uns, dass die Päpstlichen Missionswerke in Österreich jetzt auch so ihr missionarisches Charisma einbringen und viele Menschen erreichen“, sagt Katharina Breiner, Head of PR&Media bei Missio. Und Pater Karl Wallner betont: „Auch wenn klarerweise die persönliche Begegnung durch nichts ersetzt werden kann, ist es gleichzeitig extrem wichtig, dass wir als Kirche digitale Angebote liefern. Unsere Kameras sollen nie ausgehen und immer ‚warm‘ bleiben.“

Kirche mit digitalem Aufschwung

So war das 2020er-Jahr nicht nur ein Jahr der Krise, sondern auch ein Jahr der Chancen: Die katholische Kirche hat insgesamt einen noch nie da gewesenen digitalen Schwung erlebt. Missio Österreich ist bei diesem Trend ganz vorne mit dabei und hat technisch entsprechend stark aufgerüstet, um auf diesem neuen und wichtigen Markt missionarisch bei neuen Zielgruppen zu wirken. „Wir haben ein neu gebautes Studio mit gutem Kameraequipment, denn die Menschen sind von ihrem normalen Medienkonsum Qualität gewöhnt. Und wir haben die stärkste Botschaft überhaupt zu verkünden, da dürfen wir auch technisch nicht nachstehen. So können wir jetzt neben den Heiligen Messen auch Veranstaltungen, Interviews oder Podiumsdiskussionen übertragen“, schildert Breiner. Neben der technischen Ausstattung punktet Missio mit einem Medienteam, das für die Übertragungen und Beiträge verantwortlich ist.

„Unsere Kameras sollen nie ausgehen und immer ,warm‘ bleiben.“

Pater Karl Wallner

Ein Aufwand, der sich lohnt und der die Menschen anspricht. Längst haben die Messübertragungen die Grenzen des Landes „gesprengt“. Die Menschen, die auf das Programm aufmerksam geworden sind, leben rund um den Globus. Somit wird Missio gerade mit der digitalen Offensive dem weltkirchlichen Anspruch besonders gerecht. „Unser Leitmedium ‚allewelt‘ hat mit seinen 38.000 Abonnentinnen und Abonnenten den Anspruch, DAS große weltkirchliche Medium in Österreich zu sein und einen Blick nach Afrika, Asien und Lateinamerika zu bieten. Genau das ist auch das Ziel unserer Video-Strategie“, erklärt Breiner: „So wie wir jetzt ausgestattet und besetzt sind, können wir Weltkirche wirklich breit präsent werden lassen, wir können missionarisch in die Kirche hineinwirken, unterschiedliche Institutionen ansprechen, Kooperationen mit verschiedenen Playern forcieren und die Mission, die Christus uns vor 2.000 Jahren aufgetragen hat, konkret im 21. Jahrhundert leben.“

MIT NEUEN MEDIEN IN DIE ZUKUNFT

Missio baut seine mediale Präsenz stark aus und will seine Vorreiterrolle in der Berichterstattung zum Thema Weltkirche festigen. Im Printbereich ist Missio mit dem Magazin „allewelt“ bereits stark vertreten. Das gleiche Ziel gilt für den Videobereich. Auf dem YouTube-Kanal von Missio Österreich wird bereits täglich die Mittagsmesse mit Nationaldirektor Pater Karl Wallner live übertragen. Zusätzlich werden Videobeiträge zu den von Missio unterstützten Hilfsprojekten ausgestrahlt, damit die Menschen Eindrücke von der Arbeit der Kirche vor Ort bekommen. Wichtig ist zu zeigen, was mit den Spenden passiert, und dass das Geld ankommt und wirklich hilft. Ein weiterer Schritt wurde mit dem neu gebauten Fernsehstudio in der Missio-Nationaldirektion in Wien gesetzt. Dort werden Sendungen und Interviews für den YouTube-Kanal produziert:

Missio Live