Mali:

Voll beladene Boote mit Sand am Ufer des Niger-Flusses

Die Boote haben am Ufer des Niger-Flusses angelegt. Sie sind voll beladen mit Sand. Bis zu zehn Tonnen davon kann ein einziges Boot fassen. Die Männer der Volksgruppe der Bozo, die schon seit Generationen als Fischer auf dem Niger-Fluss tätig sind, haben auf das Sand-Geschäft umgesattelt. Denn der Bau-Boom in der Hauptstadt Bamako verlangt nach immer mehr davon. So steuern die Männer mit ihren selbstgebauten Booten aus Holz den Oberlauf des Flusses an. Dort stehen sie dann im Wasser und füllen den ganzen Tag ihre Kübel mit dem zunehmend begehrter werdenden Gut. Eine anstrengende und kraftraubende Arbeit. Ist das Boot voll mit Sand, hat die Ladung einen Wert von etwa 80 Euro. Für das Ausladen in Bamako sind dann die Frauen zuständig. Mit Körben tragen sie den Sand aus den Booten zu Lkws. Ist er erst einmal verladen, werden in Fabriken Ziegelsteine daraus gefertigt und damit neue Häuser gebaut. Aber wie viel Sand gibt es überhaupt auf der Welt? Und warum lässt sich nur ganz wenig davon verwenden? Diese und weitere Antworten finden sich in unserer Infografik:

Infografik über Sand
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