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Burundi: Hilfe für Jugendliche im Gefängnis

Viele Familien in Burundi kämpfen täglich ums Überleben. Oft können Grundbedürfnisse wie Essen, aber auch ein regelmäßiger Schulbesuch der Kinder nicht gedeckt werden. Die Gefahr, dass Kinder und Jugendliche in die Kriminalität abrutschen, ist groß. Oft beginnt es mit Diebstahl von Nahrungsmitteln. Aufgrund fehlender Perspektiven steigt mit dem Alter auch die Frustration der Kinder und sie begehen immer schwerere Straftaten.

Der Priester Antoine Havyarimana ist Jugendseelsorger in der Diözese Ruyigi und betreut dabei auch die 55 Kinder und Jugendliche in der Jugendstrafanstalt Rutimbura, die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind. Er besucht sie und auch ihre Familien regelmäßig. Diese berichten, dass die jungen anfänglich voller Hass und ständig gewaltbereit waren. Durch die liebevolle Betreuung von Pater Havyarimana bekommen sie eine neue Lebensperspektive und Hoffnung für ihre Zukunft.

Leider fehlt es in der Jugendstrafanstalt an dem Notwendigsten, um den Kindern und Jugendlichen die Bildung zu ermöglichen. Missio Österreich finanziert den Kauf von Schulbücher und die Einrichtung eines Sportplatzes.

Ein Teil des Reinerlöses der Jugendaktion 2019 kommt dem Projekt von Pfarrer Antoine Havyarimana in Burundi zugute.