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Im Kloster Notre-Dame de l’Atlas in Tibhirine im algerischen Atlas-Gebirge leben neun Trappisten-Mönche in Nachbarschaft mit der vorwiegend muslimischen Bevölkerung. Die Dorfbewohner konsultieren den Arzt, Bruder Luc, oder lassen sich von den Mönchen beim Verkehr mit den Behörden helfen. Als radikale Islamisten alle Ausländer auffordern, das Land zu verlassen und bald eine Gruppe kroatischer Arbeiter niedermetzeln, stellt sich für die Mönche die Frage, ob sie bleiben oder gehen sollen. Den Vorschlag der Behörden, das Kloster militärisch bewachen zu lassen, lehnen sie ab. Eine schwierige Zeit beginnt, in der die Mönche zwischen dem Wunsch nach Sicherheit und jenem, die lokale Bevölkerung nicht im Stich zu lassen, abwägen. Am Weihnachtstag tauchen islamistische Kämpfer auf und verlangen, dass ihr verletzter Kamerad medizinische Versorgung erhält, die ihm die Mönche geben. Sie ziehen wieder ab. Nach wenigen Tagen erscheinen sie wieder und führen sieben der Mönche ab; zwei konnten sich verstecken.
Erscheinungsdatum: 17. Dezember 2010 
Regisseur: Xavier Beauvois
Auszeichnungen: Bei den internationalen Filmfestspielen von Cannes 2010 wurde der Film mit dem Großen Preis der Jury und dem Preis der Ökumenischen Jury ausgezeichnet. Im Dezember 2010 wurde er von der Jury der Evangelischen Filmarbeit zum „Film des Monats“ erkoren. Von Menschen und Göttern war auch der französische Kandidat im Rennen um eine Oscar-Nominierung als bester fremdsprachiger Film, gelangte aber nicht in die engere Auswahl. Bei der César-Verleihung 2011 konnte der Film drei seiner elf Nominierungen in Siege umsetzen und gewann in den Kategorien bester Film, bester Nebendarsteller (Michael Lonsdale) und beste Kamera. Ebenfalls wurde die Produktion vom Syndicat Français de la Critique de Cinéma et des Films de Télévision als bester französischer Film ausgewählt.
Drehbuch: Xavier Beauvois, Étienne Comar
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