Lade Veranstaltungen

Geniales Werk oder Skandalfilm? Bei seinem Erscheinen löste der Film The Passion of the Christ unzählige kontroverse Diskussionen aus. Das ist wenig verwunderlich. Mit viel Hingabe widmete sich Regisseur Mel Gibson der Aufgabe den letzten Abschnitt im Leben Jesu von Nazareth detailgetreu nachzuerzählen. Und diese letzten Stunden sind geprägt von Leid und Gewalt.

Der Film bemüht sich in allen Aspekten um eine realitätsnahe und bibeltreue Darstellung. So sind beispielsweise die Dialoge im Film ausschließlich in lateinischer, aramäischer und hebräischer Sprache. Selbst die amerikanische Originalfassung arbeitet mit Untertiteln.

Für viel Diskussionsstoff sorgten die ausgedehnten Gewaltszenen. Blut, Schweiß, Folter. Die Darstellung spart nichts aus am Leide Jesu. Tatsächlich ist der Film nichts für Zartbesaitete. Christi Leiden vor und am Kreuz bekommt jedoch so eine zuvor filmisch nicht da gewesene Unausweichlichkeit. Und mit dieser Unausweichlichkeit wird für den Zuschauer auch das Ausmaß des Opfers spürbar, das Jesus Christus für die Menschen gebracht hat.

Für Mel Gibson war der Film ein echtes Herzensprojekt. So sehr, dass er es aus eigener Tasche finanzierte. Herausgekommen ist ein Meisterwerk. Ein Film der den Zuschauer nicht unberührt zurücklässt und der die Osterbotschaft von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi auf beeindruckende Weise erzählt.

Tickets bestellen