Ein Schritt ins Unbekannte

Pater Johann Kiesling baut Brunnen in der DR Kongo

Leben als Missionar: Mitten im Dschungel der Demokratischen Republik Kongo holpert ein weißer Jeep über die rote Erdpiste. Pater Johann Kiesling von den Salesianern Don Boscos ist auf dem Weg in sein Missionsgebiet im äußersten Süden des Landes. Die Region liegt sehr abgeschieden, die Menschen haben nur schwer Zugang zu Bildung oder medizinischer Versorgung. Seit 37 Jahren baut der österreichische Missionar deshalb Schulen, Krankenstationen und vor allem Brunnen. Viele Dörfer haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, Choleraepidemien sind keine Seltenheit. Durch die neuen Brunnen wird das Leben für die Menschen einfacher und sicherer. Trotz seines Alters – er ist mittlerweile über 80 – denkt Pater Kiesling nicht an die Pension. Er will sich, solange es geht, für die Menschen in der Demokratischen Republik Kongo einsetzen. Strapazen, wie die schlechten Straßen oder tagelange Anreisen zum nächsten Dorf, erträgt er mit einem Lächeln. Pater Johann Kiesling ist nur einer von 382 aktiven Missionarinnen und Missionaren aus Österreich. Auf der ganzen Welt setzen sich die Frauen und Männer für die Ärmsten der Armen ein.  Sie sind echte Heldinnen und Helden der Nächstenliebe.

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