Mit dem Gebet des Lebendigen Rosenkranzes sind bestimmte Privilegien verknüpft: Wer etwa jeden Tag eines Monats sein Gesätzchen betet, erlangt unter den gewöhnlichen Bedingungen (Beichte, Eucharistie, Gebet in der Meinung des Hl. Vaters) den vollkommenen Ablass. Damit sind die so genannten „zeitlichen Sündenstrafen“ erlassen.

Was ist ein Ablass?

Grundsätzlich unterscheidet die Kirche zwischen Sündenschuld und Sündenstrafe. Um diese Lehre und Praxis der Kirche zu verstehen, muss man wissen, dass die Sünde eine doppelte Folge hat. Die schwere Sünde beraubt uns der Gemeinschaft mit Gott und macht uns dadurch zum ewigen Leben unfähig. Diese Beraubung heißt „die ewige Sündenstrafe“.

Durch den Empfang der Beichte sind die Sünden des Menschen restlos und bis in alle Ewigkeit vergeben. Gott vergibt die Schuld. Dennoch hat jede Sünde auch konkrete negative Auswirkungen, die sogenannten „Sündenstrafen“ nach sich ziehen. Es muss eine Wiedergutmachung Gott gegenüber geleistet werden. Dies können wir tun, indem wir Gott unsere Liebe bekunden: durch Gebet, gute Werke, Teilnahme an der Hl. Messe, Wallfahrten, Almosen und Ähnliches.

Voraussetzungen für einen Ablass

Empfang des Bußsakrament
Empfang der Hl. Kommunion
Gebet in der Meinung des Hl. Vaters
 
+ Ein besonderes Werk
 
Mehr zu Ablass und Sündenvergebung im Katechismus der katholischen Kirche

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