Christenverfolgung heute

Ist es ein Kampf der Kulturen oder der Religionen? Ist es „bloß“ Diskriminierung oder schon Verfolgung? Für viele Menschen in Europa ist die Vorstellung einer Christenverfolgung im 21. Jahrhundert abwegig. Wer davon spricht, gerät in den Verdacht, „katholischer Fundamentalist“ zu sein. Dabei sind gerade heute, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, mehr Menschen denn je weltweit wegen ihres Glaubens in Gefahr. Die Christen sind am häufigsten Repressionen ausgesetzt.

Christenverfolgung

Was ist eigentlich mit Verfolgung gemeint? Was geht über Diskriminierung hinaus, wo beginnt Verfolgung? Nicht einmal die Definition von „Verfolgung“ der Europäischen Union (Richtlinie 2004/83/EG vom 29. April 2004), die rechtsverbindlich die Mindestnormen für die Anerkennung des Flüchtlingsstatus festlegt, ist hier eindeutig. Sie spricht von „schwerwiegenden“, „gravierenden Eingriffen“. Ist dieser Tatbestand erfüllt, wenn man wegen eines christ- lichen Vornamens keinen Job bekommt? Oder erst wenn man für den Besitz einer Bibel im Straflager landet?

Der Menschenrechtsexperte Otmar Oehring definiert Christenverfolgung als „eine systematische, gesellschaftliche und/oder staatliche Benachteiligung und existenzielle Bedrohung von Christen aufgrund ihres Glaubens.“ Zweierlei ist hierbei entscheidend: Erstens muss die Benachteiligung systematisch, also planmäßig erfolgen. Zweitens müssen die Christen aufgrund ihres Glaubens um Leib und Leben fürchten. Schikanen, Belästigungen oder Diskriminierung wären demnach keine Verfolgung. Die Europäische Union unterscheidet weniger deutlich zwischen Diskriminierung und Verfolgung: Wenn sich sehr viele „kleine Schikanen“ addieren, dann werden sie in Summe einer Verfolgung gleichgesetzt. Die Klärung, ob das der Fall ist, ist Gegenstand vieler Asylverfahren in den EU-Staaten. Es kann nur von Fall zu Fall entschieden werden.

Es gibt keine offiziellen Statistiken

Christenverfolgung

Der Übergang von Diskriminierung zu Verfolgung ist in der Praxis fließend. In der Regel handelt es sich um eine Beschneidung der individuellen und/oder kollektiven Religionsfreiheit. Wenn Christen etwa wegen ihrer Religion nicht die von ihnen gewünschte Ausbildung absolvieren dürfen oder wegen ihrer christlichen Vornamen von manchen Studien und Ämtern ferngehalten werden, so ist das eine oft massive Einschränkung der individuellen Religionsfreiheit, demzufolge man seine religiöse Überzeugung frei und ohne Einschränkung äußern kann. Eine solche Ungleichbehandlung muss aber noch keine Christenverfolgung sein. Die kollektive Religionsfreiheit ist das Recht der Gruppe ihren Glauben frei zu äußern. Sie wird beschränkt, wenn sich Christen nicht als Religionsgemeinschaft organisieren, keine Religionslehrer ausbilden und keine Gebetsstätten errichten dürfen. In Staaten wie Saudi Arabien ist eine Beschränkung der Religionsfreiheit in der Verfassung verankert, in anderen Staaten ist es nicht das staatliche Recht, sondern die Politik, die der Religionsfreiheit keinen Raum gewährt. In wieder anderen Staaten – wie Indien – sind es gesellschaftliche Kräfte, die mit Duldung der Politik die Christen diskriminieren und verfolgen. Es lässt sich kaum mit Sicherheit sagen, wie viele Christen weltweit verfolgt werden. Angesichts fehlender oder ungenauer Informationen sowie aufgrund der Komplexität der Situation sind alle Zahlen schwer belegbar. Eine quantitative Beschreibung des Phänomens kann aber ohnehin nur relativ bleiben: Da Christen ein Drittel der Weltbevölkerung ausmachen und zur weitverbreitetsten Weltreligion gehören, sind sie schon aus diesem Grund am häufigsten von Verletzungen der Religionsfreiheit betroffen.

 

Bibel

„Nichts kann uns scheiden von der Liebe Christi.“

Röm 8,35

 

Grausame Verfolgung in aller Welt

Christenverfolgung

Es gibt freilich Fälle eindeutiger Christenverfolgung: Im Jahr 2008 kam es zu antichristlichen Massakern im Distrikt Kandhamal im indischen Bundesstaat Orissa. Mehr als 400 christliche Dörfer wurden „gesäubert“, mehr als 5.600 Wohnungen und 296 Kirchen in Brand gesteckt, über 100 Menschen starben, von denen die Regierung aller- dings nur 56 anerkennt. Zudem gab es tausende Verletzte. Viele Frauen wurden vergewaltigt, 56.000 Menschen wurden obdachlos. Viele Christen drohen und verloren ihre Lebensgrundlage. Auch der Staat hat mitgewirkt, da er gegen diese Ausschreitungen radikaler Hindu-Gruppen nicht aus- reichend vorging und die meisten Gewalttaten bist heute nicht geahndet hat. Erst kürzlich riefen hinduistische Extremisten wieder zum Boykott von Christen in Orissa auf.

Unzählige Beispiele von Christenverfolgungen kennen wir aus der Geschichte. In der Sowjetunion wurden zwischen 1917 und 1940 120.000 orthodoxe Priester, Mönche, Nonnen sowie kirchliche Mitarbeiter verhaftet, davon 96.000 erschossen. Ende der 30er Jahre war weniger als ein Dutzend Kirchen noch offiziell geöffnet. Zurzeit soll die Lage der Christen am schlimmsten in Nordkorea sein. Nur wenige Informationen dringen aus dem abgeschotteten Staat nach außen. Flüchtlinge berichten, dass der bloße Besitz einer Bibel zur Verhaftung und Deportation in eines der berüchtigten Umerziehungslager führen kann, in denen die Häftlinge einer grausamen, häufig tödlichen Folter unterworfen werden. Christliche Häftlinge sollen noch schlechter gestellt sein als ihre nicht-gläubigen Leidensgenossen. Die nordkoreanische Regierung betrachtet das Christentum als Gefahr, besonders den Protestantismus, dem sie ein enges Verhältnis zu Amerika und Südkorea unterstellt. In Nigeria verbreiten die Killer von Boko Haram zurzeit Terror, und schießen etwa auf Katholiken, die den Sonntagsgottesdienst verlassen. Allerdings richtet sich die Gewalt hier nicht nur gegen Christen: Boko Haram verübt auch Anschläge auf Regierungsgebäude, Schulen, Polizeistationen, Moscheen. Die Polizei schreitet oft nicht ein.

 

 

Bei Religionswechsel droht der Tod

Christenverfolgung

Die Einschränkung der individuellen Religionsfreiheit kann in vielen islamischen Staaten dramatische Konsequenzen haben: Wer der Mission beschuldigt wird – etwa weil er eine Bibel verkauft hat – oder selbst zum Christentum konvertiert, dem droht vielfach die Todesstrafe. Viele Konvertiten ziehen daher aus diesen Ländern. „Nach meiner Flucht aus Teheran lebte ich von 2004 bis 2010 im Flüchtlingslager Traiskirchen bis ich den positiven Asylbescheid bekommen habe“, erzählt Shirin, eine junge Frau aus dem Iran. „Während dieser Zeit konnte ich weder in die Kirche gehen noch öffentlich beten oder jemandem erzählen, dass ich Christin bin. Wenn das die anderen iranischen Flüchtlinge gemerkt hätten, hätten sie mich umgebracht.“ Die ehemalige Schiitin ließ sich in ihrer Heimat heimlich taufen, weil ihr der christliche Glaube Hoffnung bot. „Mein Vater war ein gewalttätiger Mensch. Er hat meine Mutter geschlagen, er hat uns Kinder geschlagen. Es war nicht es gab keinen Ausweg, weil mein Vater meiner Mutter die Scheidung nicht gewährte.“ Als Shirin mit dem Christentum in Berührung kam, war es vor allem eine Erfahrung, die sie überzeugte: „Ich habe gemerkt, dass ich mich nicht selbst retten muss. Christus ist mein Retter. Bei ihm finde ich Ruhe.“ Als Shirin eines Tages einer Freundin unvorsichtiger Weise von ihrer Taufe erzählte, überschlugen sich die Ereignisse. Shirins Mutter wurde von jener Freundin angerufen und auf das Unerhörte ihrer Entscheidung angesprochen. Nun war es nur mehr eine Frage von Stunden, bis ihr Vater davon erfahren würde. Auf Glaubensabfall steht im Iran die Todesstrafe. Shirins Mutter half ihr zur Flucht. Nur mit den Kleidern, die sie am Leib trug, flüchtete Shirin zu- erst zu einem Verwandten und schließlich nach Österreich.

Shirin ist kein Einzelfall. Seit 2011 lebt Reza in Wien. Geboren wurde er in Afghanistan, einem Land ohne einheimische christliche Gemeinden, in dem es seit der Machtergreifung der Taliban faktisch keine Religionsfreiheit mehr gibt. Wenn Muslime heimlich zum Christentum konvertieren, droht ihrer gesamten Familie die Ermordung. Reza, selbst als Schiit aufgewachsen, ging mit 24 Jahren nach Dubai. Er hatte bisher als Taxifahrer gearbeitet und wurde dabei mehrfach Zeuge blutiger Übergriffe der Taliban auf Frauen und Kinder. In Dubai lernte er Gastarbeiter aus anderen Staaten kennen, und kam in Kontakt mit der Botschaft des Evangeliums. „Als ich das erste Mal einen Gottesdienst besuchte, war ich davon berührt, wie friedlich hier alles ist. Ich hätte es davor nicht für möglich gehalten, dass eine religiöse Veranstaltung so harmonisch sein kann.“ Reza ließ sich taufen. „Das hat mich gerettet. Wer weiß, vielleicht wäre ich noch blutrünstiger als alle Taliban geworden. Durch das, was ich in Afghanistan miterlebt hatte, war so viel Hass in mir. Die Taufe schenkte mir ein neues Leben“, sagt Reza. Als er nach zwei Jahren wieder zurück in seine Heimat kam, verheimlichte er vor seiner Frau und seinen Kindern seine Konversion, doch nach einigen Monaten erfuhren seine Nachbarn davon. „Sie schickten zwei Männer zu mir, um mich zum Freitagsgebet in die Moschee einzuladen“, erzählt Reza. „So gehen sie immer vor. Der Imam darf Urteile nur im geschützten Raum der Moschee verhängen und vollstrecken. In der Moschee hätten sie mich geköpft.“ Reza konnte nicht einmal seine Koffer packen, sondern setzte sich sofort in sein Taxi und fuhr ohne Pause, bis er die Grenze Pakistans passiert hatte. Wenig später floh auch seine Familie mit Hilfe seines Schwagers.

 

Christenverfolgung

„Jeder Verfolgte leidet – egal, welcher Religion er angehört!“

Wenzel Michalski

Einschränkung der Religionsfreiheit nimmt zu

Christenverfolgung

Die Todesstrafe bei Apostasie (Glaubensabfall) wird in islamischen Ländern religiös – mit der islamischen Gesetzgebung – begründet. Aus der säkular geprägten westlichen Perspektive ist es nur schwer nachvollziehbar, dass die Bedeutung der Religion in muslimisch aber auch hinduistisch oder buddhistisch geprägten Ländern lebensbestimmend ist. Dennoch ist es so. Andererseits sind nicht alle Übergriffe auf Christen religiös motiviert. Für so manche Schikane oder Behördenwillkür gibt es auch ethnische, politische oder wirtschaftliche Motive. Deshalb sollte man nicht vorschnell von Christenverfolgung sprechen. Der ökumenische Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit 2013 verzichtet auf absolute Zahlen, sondern zeigt Trends verweigerter Religionsfreiheit auf. Diese sind bedenklich: In 130 Ländern leiden Christen unter Einschränkungen der Freiheit, ihren Glauben zu leben. Zudem zeigt sich global gesehen eine Zunahme von Einschränkungen oder massiven Verletzungen der Religionsfreiheit. So hat der Anteil der Länder mit einem sehr hohen Maß an Einschränkungen zwischen 2009 und 2010 von 31 Prozent auf 37 Prozent zugenommen. Die am stärksten von Restriktionen betroffenen Regionen sind der Mittlere Osten und Nordafrika.

Gibt es in einem Land eine Staatsreligion oder genießt eine einzige Religion besondere Privilegien, wirkt sich das in der Regel negativ auf Religions- und Meinungsfreiheit aus. Im Urlauberparadies Malediven beispielsweise können Nicht-Muslime keine Staatsbürgerschaft erhalten. In anderen Ländern wiederum versuchen die staatlichen Behörden nur halbherzig soziale Anfeindungen zu unterbinden, Übergriffe gegen Christen durch nationalistische oder fanatische Bevölkerungskreise werden von Regierungen toleriert. Freilich muss man die Lage der Christen auch im Zusammenhang mit der jeweiligen politischen Situation sehen. Oft leiden nicht nur Christen, sondern die gesamte Bevölkerung unter fehlender Meinungsfreiheit, Korruption oder unter antireligiösen Maßnahmen laizistischer Regime. Öffentlich kaum beachtet wird hingegen das Wachstum des Christentums, etwa in den Golfstaaten. In Dubai befindet sich eine der größten katholischen Pfarren der Welt, die noch dazu ein äußerst reges Gemeindeleben entfaltet. Bei den rund 300.000 bis 400.000 Gemeindemitgliedern handelt es sich ausschließlich um Migranten aus Indien, den Philippinen und anderen Teilen der Welt. Ihre Kinder verlassen später wieder die Vereinigten Arabischen Emirate und verhelfen den dortigen Gemeinden zu neuer Blüte.

Papst

„Wir evangelisieren auch dann, wenn wir versuchen, uns den verschiedenen Herausforderungen zu stellen, die auftauchen können. Manchmal zeigen sie sich in echten Angriffen auf die Religionsfreiheit oder in neuen Situationen der Christenverfolgung, die in einigen Ländern allarmierende Stufen des Hasses und der Gewalt erreicht haben.“

Papst Franziskus

 

Ursachen der Christenverfolgung

Christenverfolgung

Oft beginnt es mit Diffamierungen und antichristlicher Propaganda in den regimenahen Medien. Besonders die Vernetzung der katholischen Kirche, im eigenen Land wie auch weltweit, und der Umstand, dass das Oberhaupt seinen Sitz in Rom hat, sind einigen Regierungen ein Dorn im Auge. Dies führt zu Unterstellungen, Christen seien Agenten des Westens oder fremder Mächte, die vom Ausland ferngesteuert, den Umsturz planen würden. Gut ausgebildete Christen bekleiden oft Spitzenpositionen in der Wirtschaft, was zu Neid und Missgunst Anlass gibt. Selbst wenn Christen in der Minderheit sind, betreiben sie oft mehrere Schulen und Krankenhäuser. Auch das nährt bei manchen Gruppen die Angst vor zu viel christlichen Einfluss. Christen werden aber schon verfolgt seitdem es sie gibt.  „Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen“ (Joh 15,20) heißt es in der Bibel. Weil Christen bekennen, dass Christus der Herr ist, ergibt sich zwangsläufig eine Spannung, wenn totalitäre Staaten nicht nur Anspruch auf Gesetzesgehorsam, sondern auch auf eine Art Glaubensgehorsam erheben. Wo sich der Staat an die Stelle Gottes setzt, überschreitet er seine Grenzen. Gehorsam dem Staat gegenüber wird dann zur Verleugnung Gottes. Ideologien, die darauf abzielen, das Absolute des menschlichen Sehnens und seine moralischen Bedürfnisse zu erfüllen, sind unvereinbar mit dem Christentum.

Die christliche Haltung gegenüber dem Staat war und ist dabei keineswegs feindlich. Sogar zur Zeit der blutigen Christenverfolgung fordert Paulus dazu auf, „für die Herr- scher und alle, die Macht ausüben“ zu beten, „damit wir in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit ungestört und ruhig leben können“ (1 Tim 2,2). Die christliche Haltung fordert eine grundsätzliche, aber nicht bedingungslose Loyalität zum Staat, auch da, wo er kein christlicher Staat ist. Für den Christ gilt: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern eine künftige suchen wir“ (Hebr 13,14). Das macht ihn zum Bürger zweier Welten, der in einer Hoffnung lebt, die ihn in der Gegenwart trägt. Diese Haltung setzt der Allmacht des Staates und jeder Ideologie Grenzen, bedeutet aber nicht Weltfremdheit. „Hoffnung auf den Himmel steht nicht gegen die Treue zur Erde, sie ist Hoffnung auch für die Erde“, schrieb einst Kardinal Joseph Ratzinger.

Christenverfolgung wegen Mission

Christenverfolgung

In Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist auch das Recht, missionarisch tätig zu werden, gesichert: „… dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, in der Öffentlichkeit oder privat, durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung von Riten zu bekunden.“ Mission ist somit eine rechtlich geschützte Ausdrucksform von religiösen Überzeugungen. Gerade der Mission wird oft vorgeworfen, das friedliche Zusammenleben der Religionen zu gefährden. Tatsächlich dürfen missionarische Aktivitäten nicht zu Propagandaveranstaltungen werden, wie es bei manchen Sekten der Fall ist. Doch jenseits fragwürdiger Methoden ist Mission dem Christentum wesenseigen. Weil es Gott darum geht, alle Menschen zu retten und zur Erkenntnis der Wahrheit zu führen (1 Tim 2,4), lautet sein Auftrag an alle seine Jünger: „Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ (Mk 16,15). Im universalen Heilswillen Gottes liegt der universale Missionsauftrag „bis an die Enden der Erde“ begründet. Auf den Punkt gebracht: Wo keine Mission, da auch keine Kirche.

Die katholische Kirche weiß sich heute einem ganzheitlichen, dialogischen Verständnis der Mission verpflichtet, das den Menschen „auf gleicher Augenhöhe“ begegnet. Die Wahrheit kann man nur in Freiheit annehmen. Zwang oder Ausnutzung der eigenen Macht ist damit unvereinbar. Gott bietet jedem Menschen das Heil als persönliche Einladung an. Mission hat die Aufgabe, den Menschen von dieser Einladung zu berichten.