
Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti am 12. Jänner erreichen die Weltöffentlichkeit immer noch dramatische Bilder und Berichte aus dem Katastrophengebiet, das manche Helfer sogar als „Kriegsgebiet“ bezeichnen. Den vielen kleinen, wunderbaren Rettungen Verschütteter stehen täglich steigende Opferzahlen und die ebenso dramatischen Folgen der Nachbeben gegenüber.
Richard, ein junger Haitianer, schreibt in einem Mail an Missio: „Seit mein Land am Dienstag, den 12. Jänner, im Chaos versunken ist, sehe ich mehrere Jahrzehnte in fünf Sekunden des Bebens untergehen. Die Hoffnung ist verschwunden: kein Geld mehr, kein Job, Zehntausende ohne Unterkunft, kein Wasser, kein Essen, kein Strom. Unter den Trümmern verfaulen die Leichen. Es herrscht ein fürchterlicher Gestank in fast allen Stadtteilen; wir schlafen im Freien neben dem Müll, dem Geruch von Urin und Fäkalien. Ich wusste nicht, dass die Nachbeben so stark sein können; die ganze Nacht schlafe ich mit Herzklopfen und wenn ich einschlafe und die Erde wieder bebt, bleibt mir der Atem stehen. Aber Gott ist groß und er ist die Liebe, er hat für uns trotz allem einen Plan der Liebe!“
Trotz der verzweifelten Lage ist Richard, der einmal als Freiwilliger in Taizé, einem ökumenisch ausgerichteten Meditationsort für Jugendliche in Frankreich, war, voller Hoffnung: „Die Gesänge aus Taizé, „Jésus le Christ“ und „Fiez-vous en lui“, verleihen mir eine Kraft und ein Vertrauen, die ich mir nie hätte vorstellen können. Ich bitte Euch, sie oft in den Gebeten zu wiederholen in Erinnerung an Haiti. Bittet alle Menschen auf der Welt, 12 Monate am 12. jedes Monats für die Menschen in Haiti zu beten. Zögert nicht, es ist sehr wichtig!“
Monsignore Dr. Leo-M. Maasburg, Nationaldirektor von Missio und langjähriger Begleiter Mutter Teresas: „Diesen bewegenden Appell greifen wir aus ganzem Herzen auf und bitten alle, sich diesem Gebet anzuschließen! In den schwärzesten Stunden bringt das Gebet als ‚spirituelle Soforthilfe’ Licht und Hoffnung, Trost und Solidarität. Von Herzen danke ich allen, die in den vergangenen Tagen die auch so notwendige materielle Hilfe durch großzügige Spenden unterstützt haben!“
Die Katastrophe in Haiti hat viele Menschen berührt. Aus ganz Österreich erhält Missio großzügige Spenden. In viele Pfarren wird für die Opfer in Haiti gesammelt. Missio stellt den Menschen Haitis über kirchliche Projektpartner und Netzwerke Mittel zur Soforthilfe zur Verfügung. Die Kirche verfügt in diesem geprüften Land über ein ungewöhnlich dichtes Netzwerk. Ordensleute und Priester leisten bereits seit Beginn der Katastrophe persönliche Hilfe. Wo immer möglich, gewähren Kirchen, Klöster und kirchliche Einrichtungen den Opfern Obdach, Essen und seelischen Beistand. Missio stellte bereits 50.000 Euro als akute Soforthilfe zur Verfügung und bittet um weitere Spenden und das Gebet für die Betroffenen.
Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir,
o heilige Gottesgebärerin.
Verschmähe nicht unser Gebet in unsern Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren,
o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau.
Unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin.
Versöhne uns mit deinem Sohne,
empfiehl uns deinem Sohne,
stelle uns vor deinem Sohne.
Amen.
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Empfänger: Missio - Päpstliche Missionswerke
Kontonummer: 7.015.500
Bankleitzahl: 60.000 (PSK)
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Die Ausmaße des katastrophalen Erdbebens in Haiti sind enorm: 200.000 Tote wurden bisher geborgen und in Massengräbern beigesetzt. Alles ist zerstört. Nun geht es für Zehntausende ums tägliche Überleben.
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